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Baustart für die Sense steht fest

In mehreren Abschnitten wird die Kreisstraße saniert. Dafür ist sie komplett gesperrt.

© Archiv/mf

Von Anja Weber

Sächsische Schweiz. Der erste Bauabschnitt auf der Kreisstraße zwischen Hohnstein und Porschdorf, auch Sense genannt, startet am 4. Juni. Darüber informiert das Landratsamt. Wegen der besonderen Lage und der geringen Breite der Straße ist die Trasse während der Bauzeit komplett gesperrt. Aufgrund der vielen einzelnen, ziemlich komplizierten Vorhaben wird mit einer Bauzeit von fast zwei Jahren gerechnet. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Staatsstraßen S 163 und S 165 umgeleitet. Nach einem Unwetter im Juni 2016 war die Fahrbahn der sogenannten Sense an mehreren Stellen abgerutscht. Sie wurde soweit hergerichtet, dass sie mit Einschränkungen wieder befahrbar ist. Die nötige Komplettsanierung stand noch aus. Im ersten Bauabschnitt werden nun eine Stützwand, ein Durchlass und zwei Kaskaden neu errichtet. Gleichzeitig wird der abgerutschte Böschungsbereich neu aufgebaut. Der Auftrag wurde an die Sebnitzer Firma Montag Straßen- und Tiefbau GmbH vergeben. Deren Bauleute wollen, wenn alles klappt, bis Ende August mit diesem Teilbereich fertig sein. Dabei müssen sie Schutzmaßnahmen berücksichtigen, die aufgrund der Lage der Straße in der Kernzone des Nationalparks notwendig sind. Die Baukosten des ersten Bauabschnitts betragen rund 314 500 Euro. Davon werden etwa 30 000 Euro Eigenmittel vom Landkreis finanziert. Der größere Teil wird vom Freistaat übernommen. Der zweite Bauabschnitt schließt sich ab November mit dem Neubau einer etwa 200 Meter langen Stützwand im Bereich der jetzigen Ampelstrecke an.

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