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Baustart für Kita in der Heidestraße

Der Streit um den Kitabau ist vorerst beigelegt. Die Stadt zeigt gegenüber den Nachbarn sogar Entgegenkommen.

Entspannung in der Heidestraße. Die Stadtverwaltung hat sich mit den Eigentümern des Grundstückes an der Heidestraße 33 geeinigt. Das teilt Dagmar Miethe mit, die dieses Grundstück ihrer in Amerika lebenden Tochter verwaltet. Anlass für die Streitigkeiten waren die Grundstücksgrenzen (Die Sächsische Zeitung berichtete).

Die Stadt hatte diese im Frühjahr neu vermessen lassen, weil sie auf dem Nachbargrundstück in der Heidestraße 35 eine Kita bauen möchte. Dabei stellten die Vermesser fest, dass die Grundstückgrenzen falsch verlaufen. Daraufhin hat die Stadt die Grenzsteine neu verlegen lassen, allerdings zum Nachteil der direkt angrenzenden Nachbargrundstücke. Dagmar Miethes Tochter hätte einen Streifen ihres Grundstückes an die Stadt abtreten und einen Teil ihrer Gartenlaube abreißen müssen.

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Das wollte die Familie nicht so hinnehmen, zumal sie bereits vor drei Jahren eine Baugenehmigung für das Grundstück erhalten hatte. Dagmar Miethe startete eine Protestaktion, bei der sie nicht nur Nachbarn, sondern auch Peter Escher vom Mitteldeutschen Rundfunk unterstützten. Nun wurde ihr Widerstand von Erfolg gekrönt. Die Stadt hat sich mit Miethe geeinigt. Die Grenze bleibt wie gehabt und auch die historische Laube darf stehen bleiben. Außerdem hat die Stadt die Baugenehmigung für Miethes Tochter verlängert, die am 31. Oktober ausgelaufen war.

Parallel dazu haben die Bauarbeiten für die neue Kita in der Heidestraße 35 begonnen. Seit November wird am Rohbau gearbeitet. Das Gebäude soll im zweiten Quartal 2015 fertig sein. (kah)