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Freital

Baustopp auf der Autobahn

Die Arbeiten am Dreieck Dresden-West sind unterbrochen, weil Raser Bauarbeiter gefährden.

© Archiv: Oberthür

Am 11. Juli, pünktlich zu Ferienbeginn, sollten die Bauarbeiten am Autobahndreieck Dresden-West eigentlich beendet sein. Doch ob dieser Termin zu halten ist, ist mehr als fraglich. Der Grund: Seit der vergangenen Woche ruhen die Arbeiten, weil die Baustelle nicht ausreichend gegen Raser gesichert ist und damit Bauarbeiter gefährdet sind. Das teilen die Landesdirektion und das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit.

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Demnach führten Vertreter der Abteilung Arbeitsschutz der Landesdirektion Sachsen am vergangenen Mittwoch eine Vor-Ort-Routinekontrolle durch. Dabei wurden mehrere Mängel festgestellt, wie Sprecher Ingolf Ulrich mitteilt.

Die Kontrolleure stellten erstens fest, dass die meisten Fahrzeuge auf der Abbiegespur in Richtung Prag statt der angeordneten 40 Stundenkilometer genauso schnell wie die Fahrzeuge in den Geradeausspuren, nämlich mit 60 Stundenkilometer, unterwegs waren. Zweitens war das Einfädeln auf der A 17 nicht gefahrlos möglich, da insbesondere Lkws fast Rückspiegel an Rückspiegel ankamen und dann auf der rechten Spur versuchten, nach rechts – in Richtung der Baustelle – auszuweichen. Drittens wurde die Einengung der Fahrspuren so angelegt, dass ein Abkommen der Fahrzeuge in den Baustellenbereich befürchtet wird. Die Baustelle ist nun bis auf unbestimmte Zeit gesperrt. Wie Lasuv-Sprecherin Nicole Wernicke mitteilte, sollen nun die Markierungen verändert und die Spuraufteilungen verbessert werden. Außerdem sollen Auto- und Lkw-Fahrer besser auf das 40er-Tempolimit aufmerksam gemacht werden. Wann genau die Änderungen umgesetzt werden, ist allerdings noch offen. Dies hänge mit der Verfügbarkeit des Verkehrssicherers des Bauunternehmens zusammen, so Wernicke.

Sind die Änderungen vollzogen, wird sich die Landesdirektion die Baustelle erneut anschauen. Gibt die Behörde ihr Okay, können die Arbeiten auf der Autobahn fortgesetzt werden.

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