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Bautzen

Huftritt-Wunde: Pferdebesitzer einigen sich

Eine Stute soll ein anderes Pferd verletzt haben. Vor Gericht sagte ein Zeuge aus. Doch was genau passierte, blieb unklar.

Ein tierischer Fall ist am Donnerstag vor dem Amtsgericht Bautzen verhandelt worden. Die Parteien einigten sich auf einen Vergleich.
Ein tierischer Fall ist am Donnerstag vor dem Amtsgericht Bautzen verhandelt worden. Die Parteien einigten sich auf einen Vergleich. © Lausitznews.de/ Jens Kaczmarek

Bautzen. Eine Wunde im Bereich der vorderen linken Schulter, ein Muskel- und Sehnenabriss und eine Knochenabsplitterung: Der Tritt, den das Opfer abbekommen haben soll, muss schmerzhaft gewesen sein. Die Auseinandersetzung, um die es am Donnerstag vor dem Bautzener Amtsgericht ging, war eine tierische: Das Pferd Coco soll auf die Stute Elektra eingetreten haben.

Ein Reitlehrer sagte laut Gericht als Zeuge aus. Er habe beim Vorbeireiten beobachtet, wie die Pferde gekabbelt haben. Auch habe er einen Kontakt des Hufes von Coco mit dem Bein von Elektra gesehen. Eine Wunde habe er jedoch nicht erkannt – die sei erst später entdeckt worden. Ob sie tatsächlich von Coco stammt, sei unklar.

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Die Besitzerin der verletzten Stute hatte rund 3.700 Euro Schadensersatz von der Halterin von Coco gefordert. Vor Gericht einigten sich die Frauen laut Amtsgerichtsdirektor Markus Kadenbach auf einen Vergleich: Die Besitzerin von Coco und ihre Versicherung zahlen insgesamt ein Viertel der geforderten Summe an Elektras Halterin. Der Vergleich ist rechtswirksam.

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