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Bautzen

450 Euro für einen 24-Stunden-Job

Eine Schwarzarbeiterin hat die Bundespolizei auf der A 4 erwischt. Auch gegen ihre Auftraggeber wird nun ermittelt.

Die Frau, die jetzt bei Bautzen aufgegriffen wurde, hatte auch den Haushalt der der Rentnerin in Baden-Württemberg geführt.
Die Frau, die jetzt bei Bautzen aufgegriffen wurde, hatte auch den Haushalt der der Rentnerin in Baden-Württemberg geführt. © dpa/Silvia Marks

Bautzen. Einen extremen Fall von Schwarzarbeit hat die Bundespolizei ermittelt: Ausgangspunkt war die Kontrolle eines Fernbusses auf der A 4. Dabei stießen die Beamten auf eine Frau aus der Ukraine. Sie hatte zwar einen Reisepass dabei, verfügte jedoch nur über ein Touristenvisum. 

Wie die weiteren Nachforschungen ergaben, hat die 40-Jährige sieben Monate lang als Pflegekraft in Baden-Württemberg gearbeitet. Sie pflegte eine 81-Jährige und führte den Haushalt. Als Gegenleistung für den 24-Stunden-Job erhielt sie nach Angaben der Polizei nur 450 Euro im Monat. Gesetzliche Abgaben zahlten ihre Auftraggeber nicht.

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Die Ukrainerin wird der Ausländerbehörde übergeben, sie muss sich nun wegen dem Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz und die Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung verantworten. Weitere Ermittlungen der Bundespolizei richten sich gegen die Auftraggeber der Frau und mögliche Hintermänner. (SZ)

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