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Bautzener Domkantor freut sich auf freie Sonntage

Über 30 Jahre lang hat Friedemann Böhme in der bekanntesten Kirche der Stadt an der Orgel gesessen. Jetzt geht er in den Ruhestand - hat aber weiterhin viel zu tun.

Von Miriam Schönbach
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Friedemann Böhme am heimischen Klavier. Anfang kommenden Jahres geht er als Bautzener Domkantor in den Ruhestand. Die offizielle Verabschiedung ist schon erfolgt, aber noch kein Nachfolger gefunden.
Friedemann Böhme am heimischen Klavier. Anfang kommenden Jahres geht er als Bautzener Domkantor in den Ruhestand. Die offizielle Verabschiedung ist schon erfolgt, aber noch kein Nachfolger gefunden. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Die Noten liegen auf dem Flügel griffbereit. „Hodowne zynki“ steht auf dem Deckblatt. Friedemann Böhme schlägt eine Seite auf. „Das ist etwas Besonders. Jurij Winar hat diese Sammlung volkstümlicher Lieder aus dem weihnachtlichen Umfeld 1949 erstmals zusammengestellt“, sagt der langjährige katholische Bautzener Domkantor und schlägt das Stück „Bei der Krippe“ an. Es sind Fingerübungen für den Gottesdienst. Denn noch gehören die Sonntage seiner Gemeinde. Erst, wenn im Februar sein Nachfolger gefunden ist, kann der Kirchenmusiker endgültig in den Ruhestand gehen.

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