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Pizzaservice in Bautzen mit neuer Adresse

Bisher gab's Pizza von Freddy Fresh an der Töpferstraße. Warum der Umzug in die Westvorstadt nötig war und welche Vorteile der neue Standort bietet.

Sarah-Isabell Jurk, Geschäftsführerin von Freddy Fresh in Bautzen, und ihr Mitarbeiter Mario Peuker freuen sich über die neuen, größeren Räume für ihren Pizzaservice an der Dresdener Straße.
Sarah-Isabell Jurk, Geschäftsführerin von Freddy Fresh in Bautzen, und ihr Mitarbeiter Mario Peuker freuen sich über die neuen, größeren Räume für ihren Pizzaservice an der Dresdener Straße. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Die letzten Tage waren nochmal ein Kraftakt. Im und vor dem Gebäude an der Dresdener Straße 48 in Bautzen wurde gemalert, gefliest und geputzt. Am Dienstag war es dann soweit - der Pizzaservice Freddy Fresh eröffnete sein neues Bistro in einem Flachbau, in dem es früher mal Möbel und später Mode gab.

Freddy Fresh gibt es seit Juli 1999. Das Unternehmen mit Sitz in Thiendorf zwischen Kamenz und Großenhain betreibt nach eigenen Angaben deutschlandweit mittlerweile mehr als 75 Filialen, die insgesamt jährlich fast 50 Millionen Euro erwirtschaften. Jedes Jahr vermeldet der Vorstand einen neuen Umsatzrekord. Die meisten Filialen gibt es in Sachsen, die westlichsten befinden sich nahe Aachen und in Trier.

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Seit 20 Jahren in Bautzen ansässig

Die Freddy Fresh AG versteht sich als Franchise-Geber. Das heißt, die Zentrale stellt ein Unternehmenskonzept zur Verfügung. Franchise-Nehmer kopieren das Konzept für sich und führen es in eigener Verantwortung.

In der Oberlausitz ist Freddy Fresh außer in Bautzen auch in Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz und Radeberg zu finden. In die Spreestadt kam die Pizza-Kette vor 20 Jahren, im Februar 2001. Die hiesige Filiale, geleitet von Sarah-Isabell Jurk, hatte bis vergangene Woche ihren Sitz im Untergeschoss der Stadthalle Krone. "Aber dort konnten wir nicht mehr wachsen", berichtet Mario Peuker, die "rechte Hand" der Chefin.

In der Krone konnten die Bautzener Freddys auf rund 100 Quadratmetern Pizzen, Pasta, Burger und Salate zubereiten. Doch es wurden mit den Jahren immer mehr, so dass der Platz längst nicht mehr reichte. Sarah-Isabell Jurk und ihr Team profitieren dabei von dem Trend, dass sich immer mehr Menschen Essen liefern lassen oder selbst abholen - ein Trend, der durch Corona und die monatelange Zwangspause in den Gaststuben einen weiteren Schub bekam.

Am neuen Standort dreimal mehr Platz

Im neuen Domizil steht den rund 30 Mitarbeitern, die sich in zwei Schichten abwechseln, dreimal mehr Fläche als zuvor in der Krone zur Verfügung. "Wir haben hier viel bessere Arbeitsbedingungen", freut sich Mario Peuker. So sorgt ausgeklügelte Technik für ständig frische Luftzufuhr in der Küche. "Die Luft kommt sozusagen vorgekühlt zu uns." Eine sechsstellige Summe investierte Sarah-Isabell Jurk in das neue Bistro an der Dresdener Straße.

Die größte Veränderung für die Kunden gibt es schon vor dem Gebäude: ausreichend kostenlose Parkplätze. Und drinnen stehen Tische mit insgesamt 16 Stühlen, wenn jemand gleich vor Ort speisen möchte. "Wir haben uns hier echt verbessern können", sagt Mario Peuker - und verrät noch einen Tipp: Bis Ende Juli gibt es jede zweite Pizza für Selbstabholer gratis.

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