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Bautzen

Flashmob für höhere Löhne

Die Gewerkschaft Verdi ruft zu einer Aktion vor dem Bautzener Landratsamt auf. Am Freitag wird sich dort eine ungewöhnliche Warteschlange bilden.

Um den Forderungen bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst Nachdruck zu verleihen, veranstaltet die Gewerkschaft Verdi am Freitag einen Flashmob vor dem Bautzener Landratsamt.
Um den Forderungen bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst Nachdruck zu verleihen, veranstaltet die Gewerkschaft Verdi am Freitag einen Flashmob vor dem Bautzener Landratsamt. © Symbolfoto: dpa

Bautzen. Eine Streikaktion in Form eines Flashmobs findet am Freitag dieser Woche vor dem Bautzener Landratsamt statt. Aufgerufen dazu hat die Gewerkschaft Verdi. Ab 12 Uhr werden sich Beschäftigte aus Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie Landkreisverwaltungen der Region für etwa eine halbe Stunde in eine Warteschlange einreihen und symbolisch auf das Tarifergebnis warten.

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Die Aktion ist dazu gedacht, den Forderungen in den aktuellen Tarifverhandlungen für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes Nachdruck zu verleihen, sagt Gewerkschaftssekretärin Daniela Koksch. Es geht um eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro, für die Beschäftigten von Bund und kommunalen Arbeitgebern. Ein weiteres Thema ist die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. 

Mit dem Flashmob soll dem Bautzener Landrat Michael Harig (CDU), der gleichzeitig  Präsident des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Sachsen ist, Druck gemacht werden. "Landrat Harig sitzt an einer Schlüsselstelle, um die aktuelle Tarifrunde zu beeinflussen“, erklärt Verdi-Bezirksgeschäftsführer Daniel Herold. "Nach den vielen Worten und dem Applaus im Frühjahr braucht es nun dringend einen guten Tarifabschluss, der das Engagement der Beschäftigten würdigt." Der Landrat sei aufgefordert, die Diskussionen in den Reihen des Verbandes in eine entsprechende Richtung zu lenken, so der Gewerkschafter.

Die Tarifverhandlungen haben am 1. September in Potsdam begonnen und werden am 22. und 23. Oktober fortgesetzt.(SZ)

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