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Bautzener Lauenareal: So geht es weiter

Auf der Brache in Bautzens Innenstadt soll das Sorbische Wissensforum entstehen. Jetzt ist eine wichtige Entscheidung für die Millionen-Förderung gefallen.

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Auf dem Lauenareal in Bautzen soll das Sorbische Wissensforum entstehen - und dafür im Rahmen des Strukturwandels viel Geld fließen.
Auf dem Lauenareal in Bautzen soll das Sorbische Wissensforum entstehen - und dafür im Rahmen des Strukturwandels viel Geld fließen. © Archiv/SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Gutes Zeichen für das Lauenareal in Bautzen: Für die geplante Bebauung der innerstädtischen Fläche ist jetzt eine wichtige Entscheidung gefallen. Neben acht weiteren Projekten hat Sachsen dem Bund auch das Sorbische Wissensforum zur Förderung im Rahmen des Strukturwandels vorgeschlagen. Das Forum soll auf dem Lauenareal entstehen. Es umfasst einen Neubau für das Sorbische Museum sowie das Sorbische Institut mit seinem Kulturarchiv und der Zentralbibliothek.

Der Bund hat jetzt einen Monat Zeit, um Einspruch einzulegen, andernfalls könne der Projektträger die Fördermittel für das Lauenareal in Höhe von 44,5 Millionen Euro für den Zeitraum 2021 bis 2027 abrufen, bestätigt eine Sprecherin des Sächsischen Ministeriums für Regionalentwicklung.

Das Sorbische Wissensforum ist ein gemeinsames Vorhaben des sächsischen Ministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, des Landkreises Bautzen und der Stiftung für das sorbische Volk. Stiftungsdirektor Jan Budar spricht von einem sorbischen Leuchtturm, der nun in Angriff genommen werden könne. Gelungen sei das mit viel Mut und einer gemeinsamen Vision. „Dies ist für die Sorben, die Stadt Bautzen und die Oberlausitz ein großer Schritt nach vorn, der ohne die Unterstützung des Freistaates Sachsen und des Landkreises Bautzen nicht möglich wäre. Dafür bedanke ich mich ausdrücklich“, fügt er hinzu.

Neben dem Lauenareal stehen noch weitere sächsische Projekte auf der Vorschlagsliste für den Strukturwandel, etwa die neue Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen in Bischofswerda. (SZ/dab mit dpa)