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Sohland: Verdacht auf Brandstiftung bestätigt

Einen Monat nach dem Feuer in einer Fabrikhalle in Sohland sucht die Polizei noch immer nach Zeugen - und zeigt verstärkt Präsenz.

Innerhalb von nur einer Woche gab es Anfang Juni zwei Brandanschläge auf die Fima Noack aus Sohland. Trotz großzügiger Belohnung gingen bei der Polizei bislang keine Hinweise auf potenzielle Täter ein.
Innerhalb von nur einer Woche gab es Anfang Juni zwei Brandanschläge auf die Fima Noack aus Sohland. Trotz großzügiger Belohnung gingen bei der Polizei bislang keine Hinweise auf potenzielle Täter ein. © Archivfoto: LausitzNews

Sohland. Einen reichlichen Monat ist es her, dass es binnen einer Woche gleich zweimal auf Arealen der Entsorgungs- und Tiefbaufirma Noack aus Sohland gebrannt hat. Inzwischen haben die Brandursachenermittler ihren Bericht vorgelegt. Dieser habe den Verdacht auf vorsätzliche Brandlegung bestätigt, teilt Sebastian Ulbrich, Sprecher der Polizeidirektion Görlitz, auf Anfrage mit.

Zu den weiteren Ergebnissen der Untersuchung, etwa zu der Frage, welcher Brandbeschleuniger zum Einsatz kam, wolle man sich aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht äußern, so Ulbrich weiter. Auch zu der Frage, ob beide Brände miteinander in Verbindung stünden, könne man noch keine gesicherten Aussagen machen.

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Die Ermittlungen der Polizei erschwert, dass es bislang keinerlei Hinweise aus der Bevölkerung gegeben habe. Es werde weiterhin in alle Richtungen ermittelt.

Immerhin: Firmeninhaber Stefan Noack bestätigt, dass es seit dem Lagerhallenbrand am 9. Juni keinerlei Anschläge mehr auf das Unternehmen gegeben habe. Das, vermutet er, habe vor allem mit der großen Polizeipräsenz zu tun. "Wenn sich jetzt jemand hier zu schaffen machen würde, wäre die Polizei innerhalb von fünf Minuten da", so Noack weiter. (SZ/fsp)

Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Bautzen, Telefon 03591 3560, weiterhin entgegen.

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