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Rechtsrockkonzert in Kleinwelka beendet

Am Sonnabend hat die Polizei eine Musikveranstaltung aufgelöst. Sie war nicht genehmigt – und offenbar verfassungsfeindlich.

Während einer Streiffahrt wurden Beamte am Sonnabend auf ein Rechtsrockkonzert auf einem Sportplatz in Kleinwelka aufmerksam.
Während einer Streiffahrt wurden Beamte am Sonnabend auf ein Rechtsrockkonzert auf einem Sportplatz in Kleinwelka aufmerksam. © Archivbild: SZ/Uwe Soeder

Kleinwelka. In der Nacht zu Sonntag hat die Polizei in der Großdubrauer Straße in Kleinwelka ein nicht genehmigtes Rechtsrockkonzert aufgelöst. Wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte, hätten auf dem dortigen Sportplatz der Veranstalter und 22 deutsche Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet Musik gespielt, deren Texte eindeutig nationalsozialistischer Gesinnung gewesen seien und die Person Adolf Hitlers verherrlicht haben.

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Die Beamten, die im Rahmen ihrer Streifentätigkeit auf das Geschehen aufmerksam geworden waren, beendeten die Veranstaltung gegen 22:30 Uhr und nahmen die Personalien aller Anwesenden auf. Darüber hinaus beschlagnahmten sie einen USB-Stick mit rechtsorientierten Musikstücken. Gegen die Besucher und den Veranstalter ermittelt nun der Staatsschutz wegen des Verdachts auf Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (SZ/fsp)

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