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Körse-Therme: Beiersdorf bleibt im Zweckverband

Die Gemeinde sah keinen Sinn mehr in ihrer Mitgliedschaft im Zweckverband und stellte einen Antrag auf Austritt. Nun hat sie es sich anders überlegt.

Seit 1. Oktober ist die Körse-Therme in Kirschau wieder für Besucher geöffnet. Doch um die Zukunft des Bades wird nach wie vor gerungen.
Seit 1. Oktober ist die Körse-Therme in Kirschau wieder für Besucher geöffnet. Doch um die Zukunft des Bades wird nach wie vor gerungen. © Steffen Unger

Schirgiswalde-Kirschau. Es war eine Nachricht, die zunächst für Verunsicherung sorgte: In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass die Gemeinde Beiersdorf aus dem Landkreis Görlitz einen Antrag gestellt hat, ihre Mitgliedschaft im Zweckverband, der die Körse-Therme in Kirschau betreibt, zu beenden.

Als völlig falsches Zeichen empfand das der Bautzener Vize-Landrat Udo Witschas (CDU). Schließlich befindet sich der Zweckverband nach monatelangem Ringen um die Zukunft des defizitären Hallenbades inzwischen offensichtlich auf einem erfolgversprechenden Weg in seinen Verhandlungen - so soll der Landkreis Bautzen dem Zweckverband Körse-Therme beitreten. Zu diesem zählen aktuell neben Beiersdorf noch die Stadt Schirgiswalde-Kirschau und die Gemeinden Sohland und Obergurig.

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Nach der Versammlung der Verbandsmitglieder am vergangenen Dienstag, in der der Antrag aus Beiersdorf beraten worden war, und der anschließenden Sitzung des Beiersdorfer Gemeinderates ist nun klar: Die Gemeinde wird den Antrag auf Austritt zurückziehen.

"Wir haben uns noch einmal ausführlich mit Herrn Witschas und dem Landkreis Bautzen ins Benehmen gesetzt. Anschließend hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, den Antrag zurückzuziehen", teilt der Beiersdorfer Bürgermeister Hagen Kettmann (parteilos) mit. Voraussichtlich im Dezember wird der Bautzener Kreistag nun über den Beitritt zum Zweckverband abstimmen. (SZ/fsp)

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