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Kreis Bautzen: So geht's mit dem Schulschwimmen weiter

Wegen Corona fiel der Schwimmunterricht lange Zeit aus. Wie das kompensiert wird - und welche Konsequenzen das in diesem Schuljahr hat.

Heiko Zschiesche ist als Leiter des Schulschwimmzentrums Kamenz einer der Verantwortlichen für den Schwimmunterricht im Landkreis Bautzen.
Heiko Zschiesche ist als Leiter des Schulschwimmzentrums Kamenz einer der Verantwortlichen für den Schwimmunterricht im Landkreis Bautzen. © Archivfoto: René Plaul

Bautzen. Für die jetzigen Zweitklässler im Landkreis Bautzen beginnt der Schwimmunterricht am 1. November und damit nach den Herbstferien. Wie Vincent Richter vom Landesamt für Schule und Bildung (Lasub) gegenüber Sächsische.de mitteilt, kann den Schülern somit in diesem Schuljahr „Schwimmunterricht im Umfang von jeweils 20 bis 25 Stunden angeboten werden“.

Das gelte auch für die jetzigen Drittklässler, deren Schwimmunterricht aus dem vergangenen Schuljahr bis zu den Herbstferien im Oktober fortgesetzt werde. Coronabedingt war es im Schuljahr 2020/21 zeitweise zum Ausfall des Schwimmunterrichts gekommen.

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Auch die Zweitklässler des Schuljahres 2019/20 hatten wegen der Corona-Einschränkungen nicht den kompletten Schwimmunterricht erhalten. Für die etwa 1.600 Nichtschwimmer dieses Jahrgangs aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz hatte das Lasub deshalb vor den Sommerferien kostenfreie Schwimmkurse angeboten.

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Laut Lasub wurden 547 Schüler für Sommerkurse und 272 für Herbstkurse angemeldet. Darüber hinaus habe kein Interesse bestanden. „Etwa 300 Kinder haben die ersten Kurse genutzt. Nach ersten Erhebungen ist davon auszugehen, dass über 90 Prozent die ,Basisstufe‘ erlangt haben“, erklärt Vincent Richter. Dazu gehören 100 Meter Schwimmen, Kopfsprung und das selbstständige Verlassen des Beckens. (SZ/dab)

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