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Udo Lindenberg eröffnet Bautzener Burgfilmnächte

Mit einer Doku über das Leben des Rockers beginnt auf der Bautzener Ortenburg die Kinofreiluftsaison. Das Programm reicht von heiter über romantisch bis tragisch.

Der Film "Mach Dein Ding" erzählt die Lebensgeschichte von Udo Lindenberg. Er ist zum Auftakt der Bautzener Burgfilmnächte zu sehen.
Der Film "Mach Dein Ding" erzählt die Lebensgeschichte von Udo Lindenberg. Er ist zum Auftakt der Bautzener Burgfilmnächte zu sehen. © Archivfoto: Robert Michael

Bautzen. Mit dem Lindenberg-Film „Mach Dein Ding“ beginnen am Dienstag, dem 29. Juni, die Bautzener Burgfilmnächte in der Theatersommerkulisse auf der Ortenburg. Die Biografie erzählt die Geschichte von Deutschlands wohl bekanntesten Rockstar Udo Lindenberg. Sie beginnt mit der Kindheit im westfälischen Gronau, führt über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zum Durchbruch mit Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“ oder „Andrea Doria“. Die Kritik ist sich einig: „Udo Lindenberg! Mach dein Ding“ ist schmissiges, toll gespieltes und schön ausgestattetes Lindenberg-Biopic.

Biografisch geht es weiter im Spielfilm „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ am 6. Juli. Als Vorlage diente der preisgekrönte Roman mit autobiografischem Hintergrund von Eugen Ruge. Die Dramakomödie spielt im Herbst 1989 und erzählt eine Familiengeschichte über drei Generation - bitter, lakonisch, aber immer mit der Liebe zum Detail für die Figuren. Die Regie führte Matti Geschonnek. In einer Hauptrolle ist die gebürtige Bautzenerin Gabriela Maria Schmeide zu erleben.

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Beatles-Geschichte auf großer Leinwand

Eine tragikomische Geschichte steht auch hinter der tschechisch-deutschen Co-Produktion „Nationalstraße“ nach einem Roman von Jaroslav Rudiš am 13. Juli. Vandam, groß geworden in der Prager Vorstadt mit großer Klappe und locker sitzender Faust, kämpft darin mit allen Mitteln gegen das Ende seiner Lieblingskneipe.

Dazu passen die „Känguru-Chroniken“ am 20. Juli hervorragend. Auch da will ein Immobilienhai sich das Kiez unter den Nagel reißen, hat aber nicht mit dem Känguru gerechnet. Die Komödie ist nach dem Bestseller von Marc-Uwe Kling gedreht. Mit Hits kannten sie sich auch aus: Passend zum Theatersommer gibt es am 27. Juli die Doku „The Beatles – eight days a week“. Sie erzählt über die Anfänge der berühmtesten Boyband der Welt, begleitet die vier Pilzköpfe zu ihren Tourneen und endet beim letzten Konzert in San Francisco. Die britische Produktion gilt ein Muss für jeden Beatles-Fan und zeigt viel unveröffentlichtes Material.

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Die Burgfilmnächte gibt es immer dienstags um 21.30 Uhr im Hof der Ortenburg. Der Eintritt kostet sechs Euro.

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