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Ein Dzecetko für Mulkwitz

Der Schleifer Ortsteil hat schon immer sein eigenes Christkind – jetzt sogar auch in Holz. Einmalig und besonders.

Von Constanze Knappe
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Der geborstene Stamm an der alten Schule wirkt, als habe er schon immer dort gestanden. Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, allein kommt das Dzecetko nicht. Es hat (in den Seitenansichten) natürlich seine zwei Begleiterinnen dabei
Der geborstene Stamm an der alten Schule wirkt, als habe er schon immer dort gestanden. Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, allein kommt das Dzecetko nicht. Es hat (in den Seitenansichten) natürlich seine zwei Begleiterinnen dabei © Stefanie Bierhold

Wenn man sich etwas wünschen darf, dann zu Weihnachten. Den Mulkwitzern wurde jetzt ein großer Wunsch erfüllt. Der Schleifer Ortsteil darf neuerdings einen besonderen Schmuck sein eigen nennen: ein Dzecetko. Allerdings nicht in echt, sondern aus Holz. Das Christkind – zu DDR-Zeiten „Bescherkind“ genannt, weil christliche Bezüge verpönt waren – ist eine der sorbischen/wendischen Traditionen schlechthin. Effektvoll angestrahlt ist es in diesen Tagen eine Weihnachtsdekoration, die garantiert niemand anderes hat.

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