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16 Iraker an der A 4 aufgegriffen

Auf einem Autobahnparkplatz bei Weißenberg kontrollierte eine Zollstreife 16 Iraker. Dabei fuhr ein Pkw verdächtig langsam an den Personen vorbei.

Auf einem Autobahnparkplatz bei Weißenberg griff die Polizei mehrere Iraker auf.
Auf einem Autobahnparkplatz bei Weißenberg griff die Polizei mehrere Iraker auf. © Symbolfoto: Rene Meinig

Weißenberg. Am Montagnachmittag haben vermutlich unbekannte Schleuser 16 Flüchtlinge aus dem Irak auf dem A 4-Autobahn-Parkplatz "Wacheberg" nahe Weißenberg aussteigen lassen und ihrem Schicksal überlassen, wie Pressesprecher Alfred Klaner von der Bundespolizei mitteilt.

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"Eine Streife des Zolls bemerkte 14 Personen im Bereich der Sitzbänke und im nahen Gebüsch, als diese sich umzogen. Eine Bundespolizeistreife, die zur Verstärkung hinzukam, fand noch zwei weitere Personen sich hinter dem Toilettenhäuschen versteckend vor", berichtet der Polizeisprecher. Die Frauen und Männer zwischen 16 und 37 Jahren wiesen sich mit irakischen Pässen aus, konnten aber weder ein Visum noch einen Aufenthaltstitel vorlegen. In ihrer Begleitung befanden sich auch drei Kinder im Alter von zwei, sechs und 12 Jahren.

"Während der Kontrolle fuhr ein Pkw mit Hamburger Kennzeichen verdächtig langsam an der Personengruppe vorbei. Die beiden männlichen Insassen schienen sich für die Aufgegriffenen zu interessieren, fuhren aber sofort wieder auf die Autobahn auf", so Alfred Klaner weiter. Ob es sich um Abholschleuser oder Familienangehörige handelte blieb ungeklärt. Der Wagen wurde nicht mehr festgestellt.

Die 16 Flüchtlinge wurden in Gewahrsam genommen. Sie stellten inzwischen teilweise Asylanträge. Die Bundespolizei ermittelt wegen unerlaubter Einreise und wegen unerlaubtem Aufenthalt. Die Bearbeitung dauert noch an. (SZ)

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