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A 4: Verfolgungsjagd mit Tankbetrüger

Der Fahrer eines Alfa Romeo tankt bei Bautzen und fährt ohne zu zahlen davon. Die Polizei kann den Wagen stellen. Dann klicken Handschellen.

Der Fahrer eines Alfa Romeo tankt bei Bautzen und fährt ohne zu zahlen davon. Die Polizei kann den Wagen bei Görlitz stellen.
Der Fahrer eines Alfa Romeo tankt bei Bautzen und fährt ohne zu zahlen davon. Die Polizei kann den Wagen bei Görlitz stellen. © dpa

Bautzen. Nördlich von Görlitz endete Dienstagmittag die Verfolgung eines Alfa Romeo. Die drei Insassen müssen sich für eine Vielzahl Straftaten verantworten, informiert Polizeisprecherin Anja Leuschner.

Alles begann mit einem Alfa Romeo, der sich auf der Autobahnrastanlage Oberlausitz-Süd befand. Der Fahrer tankte den Wagen voll und fuhr – ohne die rund 85 Euro zu bezahlen – weiter Richtung Görlitz. Eine Polizeistreife wollte das Fahrzeug auf dem Parkplatz Wiesaer Forst kontrollieren. Der Lenker gab jedoch Gas und fuhr schließlich an der Anschlussstelle Kodersdorf von der Autobahn herunter.

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Erfolglose Flucht zu Fuß

Beamte des Autobahnpolizeireviers, der Bundespolizei und des Polizeireviers Görlitz nahmen die Verfolgung auf. Es gelang ihnen schließlich das Fahrzeug an der S 127 in Emmerichswalde (Gemeinde Neißeaue) zu stoppen.

Die drei Insassen sprangen aus dem Alfa und suchten ihr Heil in der Flucht. Die Uniformierten konnten jedoch alle drei überwältigen und vorläufig festnehmen. Es handelte sich um zwei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren sowie eine 20-Jährige.

Akkuflex im Rucksack

Die angebrachten Kennzeichen stammten von einem anderen Pkw. Im Wagen fanden die Beamten insgesamt fünf Kanister, drei verschiedene Kennzeichen, eine ID-Card, ein Grinder mit Anhaftungen verdächtiger Substanzen sowie ein Rucksack mit einer Akkuflex. Die Frau hatte zudem ein Glasröhrchen mit Betäubungsmitteln in ihrer Jackentasche. Der 22-Jährige stand unter dem Einfluss von Amphetaminen. Den Tankbetrug konnten die Polizisten anhand von Videoaufzeichnungen dem 23-Jährigen zuordnen.

Ein Abschleppunternehmen barg das Fahrzeug und stellte es vorerst sicher. Die polnischen Tatverdächtigen erhielten Anzeigen, unter anderem wegen Tankbetruge, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Urkundenfälschung und Diebstahl. Der Ermittlungsdienst des Autobahnpolizeireviers übernahm die weiteren Maßnahmen und legte den Vorgang der Staatsanwaltschaft vor. (SZ)

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