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Bautzen

Bautzen: AfD kritisiert Bahnpläne

Die Bahnstrecke zwischen Bischofswerda und Zittau soll nicht elektrifiziert werden. Der AfD-Landtagsabgeordnete Frank Peschel will das nicht akzeptieren.

Die Bahnstrecke zwischen Dresden über Bautzen nach Görlitz soll elektrifiziert werden. Die Strecke zwischen Bischofswerda und Zittau aber nicht. Der AfD-Landtagsabgeordneter sieht diese Pläne kritisch.
Die Bahnstrecke zwischen Dresden über Bautzen nach Görlitz soll elektrifiziert werden. Die Strecke zwischen Bischofswerda und Zittau aber nicht. Der AfD-Landtagsabgeordneter sieht diese Pläne kritisch. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Der AfD-Landtagsabgeordnete Frank Peschel hat die von Land und Bund unterzeichnete Absichtserklärung zum beschleunigten Ausbau der Elektrifizierung Dresden-Bautzen-Görlitz erneut kritisiert. „Auf meine Nachfrage im Landtag gab die Staatsregierung zu, dass es keine Elektrifizierung der Strecke Bischofswerda-Zittau-Liberec geben wird“, teilte er mit.

Die Antwort des Sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) bezeichnete Peschel als enttäuschend. „Nicht nur für das ganze Oberland, sondern für alle Städte und Kommunen, die an dieser Strecke liegen“, erklärte er.

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Die Absichtserklärung von Bund und Land würde sich lediglich auf die Strecke Dresden-Görlitz beziehen. Warum es zu keiner Elektrifizierung der Bahnstrecke Bischofswerda - Zittau-Liberec kommen wird, sei laut Aussage des Landtagsabgeordneten nicht beantwortet worden.

„Es ist nicht akzeptabel, dass der südliche Teil der Oberlausitz von der Elektrifizierung ausgeschlossen wird. So sieht keine Stärkung des ländlichen Raumes aus. Somit wird es weiterhin ein Traum bleiben, dass Bautzener Oberland als S-Bahn-Strecke zu nutzen“, teilte Peschel weiter mit.

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