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Frau aus Schmölln-Putzkau droht dem MDR mit Anzeige bei Putin

Eine Erzieherin aus Schmölln-Putzkau zahlt keine Rundfunkgebühren und bekommt deshalb Post von einer Gerichtsvollzieherin. Daraufhin droht sie mit einer Anzeige beim russischen Konsulat. Jetzt stand sie vor Gericht.

Von Tim Ruben Weimer
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Weil sie einer Gerichtsvollzieherin mit einer Anzeige beim russischen Konsulat gedroht hatte, stand eine Erzieherin aus Schmölln-Putzkau jetzt in Bautzen vor Gericht. Verteidigen ließ sie sich vom Chef der rechtsextremen Freien Sachsen, Martin Kohlmann.
Weil sie einer Gerichtsvollzieherin mit einer Anzeige beim russischen Konsulat gedroht hatte, stand eine Erzieherin aus Schmölln-Putzkau jetzt in Bautzen vor Gericht. Verteidigen ließ sie sich vom Chef der rechtsextremen Freien Sachsen, Martin Kohlmann. © Steffen Unger

Bautzen. "Durchaus fundierte Schreiben", nennt Rechtsanwalt Martin Kohlmann, gleichzeitig Chef der rechtsextremen Freien Sachsen, die Briefe seiner Mandantin. "Es sind sogar Quellen angegeben." Der Bautzener Amtsrichter Dirk Hertle widerspricht. "Ein Pamphlet", sagt er mit einem Schmunzeln auf den Lippen. "Eher eine rechtliche Würdigung, aber nicht strafbar", entgegnet Kohlmann.

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