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Schwerer Unfall auf der A 4

Am Mittwoch krachten zwischen Bautzen und Görlitz drei Fahrzeuge ineinander. Neun Personen verletzten sich schwer. Fast vier Stunden war die Autobahn gesperrt.

Neun Personen haben sich am Mittwochmorgen nach einem Unfall auf der A4 teils schwer verletzt. Vier Stunden war die Autobahn in Richtung Görlitz gesperrt.
Neun Personen haben sich am Mittwochmorgen nach einem Unfall auf der A4 teils schwer verletzt. Vier Stunden war die Autobahn in Richtung Görlitz gesperrt. ©  Archiv/René Meinig

Kodersdorf. Am Mittwochmorgen sind bei einem Verkehrsunfall auf der A 4 neun Personen teils schwer verletzt worden. Nahe der Anschlussstelle Kodersdorf löste sich an einem Lkw ein Rad. Drei nachfolgende Fahrzeuge fuhren daraufhin ineinander.

Der 34-jährige Ukrainer am Steuer des MAN war in Richtung Görlitz unterwegs, als sich an der Zugmaschine aus bislang ungeklärter Ursache ein Rad verselbstständigte. Hinter ihm fuhr ein 23-Jähriger mit einem Mercedes gegen das Rad und hielt an. Dies gelang auch noch einer 40-jährigen Audi-Fahrerin hinter dem Mercedes. Dann jedoch prallte ein 53-jähriger mit seinem Ford gegen den Audi und schob ihn auf den Mercedes.

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Die Fahrerin des Audi sowie zwei männliche Insassen erlitten schwere Verletzungen. Der Lenker des Mercedes, seine drei Insassen sowie der Mann am Steuer des Ford wurden leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. An den Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von etwa 60.000 Euro. Keines war mehr fahrbereit.

Fast vier Stunden lang war die Autobahn in Richtung Görlitz voll gesperrt. Kräfte der Bundespolizei sowie der Autobahnmeisterei leiteten den Verkehr an der Anschlussstelle Kodersdorf von der A 4 ab. Die Feuerwehr unterstützte bei der Bergung und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf.

Auffahrrampen aus Lkw geklaut

Bautzen. Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag einem Lkw-Fahrer auf der Rastanlage Oberlausitz-Nord zwei Aluminium-Auffahrrampen im Wert von circa 2.500 Euro gestohlen. Am Dienstagmorgen bemerkte der 33-jähriger das Fehlen der Rampen. 

Zeugen werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 367 - 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schrottlaster auf der A 4 gestoppt

Nieder Seifersdorf. Die Polizei hat am Dienstagvormittag einen Lkw auf der A 4 gestoppt. Die Beamten stellten mehrere Mängel an dem Lkw mit Anhänger fest. er Bremszylinder der B-Achse war undicht und drohte auszufallen, die Spurstangenköpfe waren ausgeschlagen und die Radbolzen einer B-Achse waren abgeschert. Zudem war die Bremsanlage der B-Achse komplett ohne Funktion und die Gesamtabbremsung lag bei unter 30 Prozent. Ein Gutachter stufte die Kombination als verkehrsunsicher ein und untersagte die Weiterfahrt. Es folgte eine Anzeige gegen den weißrussischen Fahrer und den Halter.

Motorradfahrer schwer verletzt

Wilthen. Ein schwerer Unfall hat sich Dienstagnachmittag in Wilthen, in der Mönchswalder Straße, ereignet. Ein Motorradfahrer war Richtung Irgersdorf unterwegs. An der Kreuzung zum Mönchswalder Berg hat ihm ein von rechts kommender roter Peugeot offenbar die Vorfahrt genommen. Der 18-Jährige wich aus, verlor die Gewalt über seine Maschine und stürzte. Er zog sich schwere Verletzungen zu. Nach dem Unfallverursacher sucht die Polizei jetzt mit Zeugenhilfe, 1 03591 3560.

Rüttelplatte verschwunden

Malschwitz. Diebe haben in der Nacht zu Dienstag eine Baustelle in Brösa heimgesucht. Von der Ladefläche eines Lkw stahlen sie eine Rüttelplatte im Wert von 5.000 Euro. Auch eine Kette sowie ein Schloss im Wert von insgesamt 70 Euro, verschwanden. Die Kripo ermittelt.

Radfahrer stürzt mit zwei Promille

Gersdorf. Im Haselbachtaler Ortsteil Gersdorf ist am Dienstagvormittag ein betrunkener Radfahrer schwer gestürzt. Der 56-Jährige war an der Bahnhofstraße unterwegs. Beamte der Kamenzer Polizei stellten bei dem Deutschen einen Atemalkoholtest einen wert von 2,16 Promille fest. Die Beamten fuhren mit ihm zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Sie erstatteten Anzeige wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Lkw-Fahrer missachtet geschlossenen Bahnübergang

Arnsdorf. Am Dienstagmittag ist es an einer Bahnschranke in Arnsdorf zu einem Unfall gekommen. Ein 57-Järhiger wollte mit seinem Lkw nicht warten und überfuhr trotz des roten Warnlichts und sich schließenden Schranken den Bahnübergang an der Stolpener Straße. Dabei kam es zum Kontakt mit der Absperrung. An der Schranke und am Lkw entstand Schaden in Höhe von circa 3.000 Euro.

Fahrräder aus Geschäft gestohlen

Kamenz. In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte zwei hochwertige Fahrräder aus einem Geschäft in Kamenz gestohlen. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu den Verkaufsräumen an der Bautzner Straße. Sie ließen ein dunkelgrünes E-Bike der Marke Specialized sowie ein normales schwarz-silbernes Fahrrad der Marke Cannondale im Gesamtwert von fast 9.000 Euro mitgehen. Am Gebäude verursachten die Diebe einen Schaden in Höhe von etwa 600 Euro.

Unbekannte entwenden 78-Jährigen Portmonee

Hoyerswerda. Unbekannte haben eine 78-Jährige am späten Dienstagvormittag in einem Einkaufsmarkt an der Ziolkowskistraße in Hoyerswerda bestohlen. Die Täter öffneten unbemerkt den Reißverschluss an der Tasche der Frau. Anschließend stahlen sie die Geldbörse mit persönlichen Dokumenten, EC-Karte und einem dreistelligen Bargeldbetrag. Als die Frau den Diebstahl bemerkte, ließ sie ihre Geldkarte sperren. Ihr wurde mitgeteilt, dass die Täter bereits versucht hatten, Geld abzuheben, was allerdings nicht gelang. Der Rentnerin entstand dennoch ein Schaden von circa 300 Euro.

Enkeltrickbetrüger sind wieder unterwegs

Hoyerswerda/Radeberg/Großröhrsdorf/Görlitz. In den Landkreis Bautzen und Görlitz sind derzeit wieder sogenannte Enkeltrickbetrüger am Werk. Gleich mehrere Bürger  haben sich am Dienstag bei der Polizei gemeldet, da sie offenbar von Betrügern um ihre Ersparnisse gebracht werden sollten.

In Hoyerswerda, Radeberg und Großröhrsdorf rief bei den Geschädigten jeweils eine weinende Frau an, welche sich entweder als Enkelin oder Tochter ausgab. Sie teilte mit, einen schweren Unfall verursacht zu haben. Anschließend übergab sie das Telefon einer vermeintlichen Polizistin. Diese berichtete, dass bei dem Unfall ein Kind bzw. ein Radfahrer zu Tode gekommen sei. Nun drohe der Enkelin/Tochter ein halbes Jahr Untersuchungshaft. Zur Abwendung der Haftstrafe forderte die falsche Beamtin nunmehr Geldbeträge zwischen 28.000 und 85.000 Euro als Kaution.

Richtigerweise ließen sich die Angerufenen größtenteils nicht verunsichern, sondern nahmen zunächst Kontakt zu ihren Verwandten und anschließend zur Polizei auf.

Nur ein älteres Ehepaar aus Hoyerswerda war von dem geschilderten Geschehen so betroffen, dass es eine große Bargeldsumme bei ihrer Bank abheben wollte. Auf dem Weg zum Geldinstitut kamen jedoch auch ihnen Zweifel. Eine umsichtige Mitarbeiterin der Bank bestätigte diese und verhinderte auch in diesem Fall einen finanziellen Schaden.

In Görlitz gaben die Anrufer sich als angebliche Verwandte aus, welche ein Auto ersteigert und nun nicht das nötige Geld zur Verfügung hätten. Auch hier ließ sich keiner der Angerufenen auf eine Geldübergabe ein. (SZ)

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