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Bautzen

Bautzen: FDP will Flair im Advent

Wegen Corona soll der Wenzelsmarkt auf den Schützenplatz ziehen. Nun gibt's einen Vorschlag, wie dennoch weihnachtliche Stimmung in die Innenstadt kommt.

Glühwein und der Bautzener Wenzelsmarkt gehören zusammen. Der Markt soll in diesem Jahr allerdings auf dem Schützenplatz stattfinden. Die FDP-Stadtratsfraktion unterbreitet jetzt einen Vorschlag für die Innenstadt.
Glühwein und der Bautzener Wenzelsmarkt gehören zusammen. Der Markt soll in diesem Jahr allerdings auf dem Schützenplatz stattfinden. Die FDP-Stadtratsfraktion unterbreitet jetzt einen Vorschlag für die Innenstadt. © ZB

Bautzen. Auch wenn in diesem Jahr corona-bedingt in der Bautzener Innenstadt kein Wenzelsmarkt stattfindet, soll es trotzdem weihnachtliche Stimmung zwischen Hauptmarkt und Kornmarkt geben. Die FDP-Fraktion im Stadtrat ist dazu mit einem Vorschlag an die Öffentlichkeit gegangen. Sie fordert, dass die Stadtverwaltung während der Adventszeit kleine Verkaufsstände vor den Geschäften in der Innenstadt erlaubt.

Wie die beiden FDP-Stadträte Mike Hauschild und Stefan Mücke mitteilen, sollen die Stände kleiner sein als die üblichen Weihnachtsmarkt-Buden. "So könnten zum Beispiel entlang der Reichenstraße einzelne Ladengeschäfte mit einem kleinen Glühweinstand oder besonderen Angeboten vor der Ladentür mit passenden Sitzgelegenheiten für eine niveauvolle weihnachtliche Stimmung sorgen", heißt es. "Eine Konkurrenz zum Wenzelsmarkt entsteht dadurch nicht." 

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FDP will kleine, feine Angebote in der Innenstadt

Es gehe um "kleine, feine Angebote in der Innenstadt", erklärt Hauschild gegenüber Sächsische.de. Die FDP möchte keine Bratwurststände vor den Geschäften. Dabei könnten die Händler aber durchaus auch mit Gastronomen zusammenarbeiten. "Wir möchten ein Gemeinschaftsgefühl in der Innenstadt schaffen und in der Adventszeit etwas Besonderes bieten."

Die Aktion solle zeitlich auf den Advent begrenzt bleiben. Nicht jeder Stand müsse auch jeden Tag die ganze Zeit öffnen. Hauschild kann sich vorstellen, dass die Händler lieber am Wochenende als wochentags öffnen. Aber das solle ihnen nicht vorgeschrieben werden. "Lasst die Händler kreativ sein", fordert der Liberale. "Es geht um eine Chance für unsere Händler, Kundschaft mit innovativen Ideen und Niveau zu begeistern."

Rathaus sagt zu, den Vorschlag zu prüfen

Ihren Vorschlag hat die FDP-Fraktion am Wochenende an alle Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat und an Oberbürgermeister Alexander Ahrens (SPD) geschickt. Das Stadtoberhaupt sollte die Idee kennen, bevor er sich am Montagnachmittag zu einem Gespräch mit Händlern vom Wenzelsmarkt trifft. Einige hatten sich an die Stadt gewandt, weil sie mit dem geplanten Umzug des Marktes auf den Schützenplatz nicht einverstanden sind.

Der im Rathaus für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Amtsleiter Markus Gießler teilte am Montag auf Anfrage von Sächsische.de mit, das Schreiben der FDP-Fraktion sei eingegangen. Der Vorschlag werde geprüft.

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