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Bautzen
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Kubschützer Landfunkstelle entlastet Rettungsleitstelle

Drei Kommunen östlich von Bautzen arbeiten schon seit längerem beim Gefahrenschutz zusammen. Jetzt hat das auch eine rechtliche Grundlage.

Von Uwe Menschner
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Die zentrale Rettungsleitstelle soll im Fall von größeren Ereignissen durch die regionale Landfunkstelle in Kubschütz entlastet werden.
Die zentrale Rettungsleitstelle soll im Fall von größeren Ereignissen durch die regionale Landfunkstelle in Kubschütz entlastet werden. © ZB/dpa

Kubschütz. Die Gemeinden Kubschütz und Hochkirch sowie die Stadt Weißenberg haben eine Zweckvereinbarung zur gemeinsam betriebenen Landfunkstelle im Kubschützer Feuerwehrgerätehaus abgeschlossen.

Wie der Kubschützer Bürgermeister Olaf Reichert (parteilos) erklärt, sei die Einrichtung bereits seit 2018 in Betrieb und erhalte durch die Vereinbarung nunmehr auch eine rechtliche Grundlage. Diese regelt unter anderem die finanzielle Beteiligung der einzelnen Kommunen.

„Bei länger andauernden und gemeindeübergreifenden Schadensereignissen dient die Landfunkstelle als Leitzentrale für die beteiligten Einsatzkräfte“, so Olaf Reichert. Im Falle eines solchen Ereignisses wird die Landfunkstelle von einem Einsatzleiter besetzt und entlastet somit die zentrale Rettungsleitstelle in Hoyerswerda.

Ursprünglich sollte die Landfunkstelle für die östlich von Bautzen gelegenen Kommunen in Weißenberg eingerichtet werden, dagegen gab es dort allerdings Bedenken. Daraufhin erklärte sich Kubschütz bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Gerade bei den nicht selten auftretenden Hochwasserereignissen könne die kleine Leitstelle nützlich sein, hieß es damals.