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Was wird im Sorbischen Wissensforum auf dem Lauenareal zu erleben sein?

Auf einem Teil der Lauenbrache in Bautzen entsteht bis 2029 ein Neubau für das Sorbische Museum und das Sorbische Institut. Eine Veranstaltung gibt Einblicke in die Planung.

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Diese Visualisierung zeigt den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für das Sorbische Wissensforum.
Diese Visualisierung zeigt den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für das Sorbische Wissensforum. © bogevischs buero

Bautzen. In einem reichlichen Jahr könnte der Bau beginnen: Ab 2025 soll auf dem Lauenareal in Bautzen das Sorbische Wissensforum entstehen. Bis 2029 soll der Bau fertiggestellt sein, in dem künftig das Sorbische Institut und das Sorbische Museum zu finden sein werden. Das Museum befindet sich zurzeit noch auf der Ortenburg, doch die Planungen für die neuen Räume laufen bereits. In einer gemeinsamen Veranstaltung geben das Sorbische Museum und die Stiftung für das Sorbische Volk jetzt erste Einblicke.

Am Montag, dem 24. Juni 2024, stellen sie im Haus der Sorben in Bautzen das Konzept für die Dauerausstellung im neuen Sorbischen Museum vor. Zwei Fragen sollen dabei im Mittelpunkt stehen: Wie werden die Räume und Ausstellungsflächen im Neubau aufgeteilt sein? Und welche Neuerungen werden die künftigen Museumsgäste dort erleben? Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und wird auch per Livestream auf dem YouTube-Kanal der Stiftung übertragen.

Mehr als 40 Millionen Euro für Strukturwandelprojekt

Der Neubau am Lauenareal gehört zu den großen Strukturwandel-Projekten in Bautzen. Derzeit sind für das Vorhaben 44,5 Millionen Euro veranschlagt. Mit dem Bau des Wissensforums sollen das Sorbische Institut und das Sorbische Museum mehr Platz erhalten und an eine zentralere Stelle in der Stadt ziehen.

Das Sorbische Museum bekommt im neuen Domizil gut 3.200 Quadratmeter Fläche; für zehn Mitarbeiter, Museumswerkstatt sowie für Dauer- und Sonderausstellungsbereiche, das Trachtenschaudepot und den Besucherservice. Für das Sorbische Institut mit knapp 50 Arbeitsplätzen sowie Archiv und Bibliothek – bislang in der Britze-Villa in der Bahnhofsstraße untergebracht - sind 1.625 Quadratmeter vorgesehen.

Weiterhin sind gemeinsame Flächen, wie Empfang, Information, Ausleihe, Museumsshop, sanitäre Anlagen, Konferenzräume, Lesesaal, Bibliothek und Gastronomie auf gut 5.000 Quadratmeter geplant. (SZ)