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Bautzen

Bautzener Clubs spenden für Kinderheim

Das Homeschooling im Lockdown stellte das Kinderhaus in Wuischke vor besondere Schwierigkeiten. Zwei Bautzener Vereine helfen.

Über zehn Tablets freut sich das Kinderheim in Wuischke. Der Bautzener Leo- und der Lions-Club haben sie gespendet.
Über zehn Tablets freut sich das Kinderheim in Wuischke. Der Bautzener Leo- und der Lions-Club haben sie gespendet. © Steffen Roschek

Bautzen. Der Bautzener Leo- und der Lions-Club haben zehn Tablets an das Kinderheim "Am Czorneboh" in Wuischke gespendet. Das teilte Tim Döke vom Leo-Club mit.

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In einem Gespräch habe Kristina Jöhling, die Einrichtungsleiterin des Kinderhauses, berichtet, vor welche Schwierigkeiten der Heimunterricht in der Corona-Pandemie die Einrichtung stellt. Vor allem an mobilen Endgeräten für den digitalen Unterricht habe es gemangelt, sagt Tim Döke. Deshalb haben die Clubs zehn Tablets an das Kinderhaus, das in Trägerschaft der Kinderarche Sachsen ist, gespendet. Die sollen den digitalen Unterricht in den jeweiligen Wohnbereichen erleichtern.

Plötzlich 24-Stunden-Schichten für Betreuer

Es sei nicht die erste Aktion, mit der sich die Bautzener Clubs an das Kinderhaus richten, so Döke. So haben die Leos und die Lions zum Beispiel beim Kinderfest der Einrichtung mitgewirkt, bei der Sanierung des Sportplatzes und bei Ausflügen. Zum Beispiel haben die Mitglieder der Clubs die Kinderheim-Kinder bei Ausflügen zum Schlittschuhlaufen in der Eisarena nach Jonsdorf begleitet.

Der Lockdown stellt das Kinderheim vor eine besonders schwierige Situation. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Einrichtung von 24-Stunden-Schichten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichtet. Normalerweise verlassen die Betreuer in der Zeit von acht bis 13 Uhr das Haus – das war plötzlich nicht mehr möglich.

In ihren Elternhäusern können die Kinder im Alter zwischen drei und 18 Jahren, die in Wuischke betreut werden, aus den unterschiedlichsten Gründen vorübergehend oder langfristig nicht leben. Sie bleiben für ein paar Jahre oder auch bis zum Erreichen des Erwachsenenalters in ihrer Wohngruppe. (SZ/the)

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