merken
PLUS Bautzen

Bautzen: So geht es mit dem Skatepark weiter

Im Stadtteil Gesundbrunnen soll eine neue Anlage für Scooter-, BMX- und Skateboard-Fahrer gebaut werden. Nun wurde die nächste Hürde dafür genommen.

Im Februar präsentierten Kirsten Schönherr, Chefin der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft, sowie  Marcel Flakowski und Rene Ebert die Pläne für den Skatepark im Stadtteil Gesundbrunnen. Nun ist klar, wie es damit weitergeht.
Im Februar präsentierten Kirsten Schönherr, Chefin der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft, sowie Marcel Flakowski und Rene Ebert die Pläne für den Skatepark im Stadtteil Gesundbrunnen. Nun ist klar, wie es damit weitergeht. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Die Baugenehmigung für den neuen Skatepark im Bautzener Stadtteil Gesundbrunnen liegt vor. Das teilt Kirsten Schönherr, Geschäftsführerin der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft (BWB), mit. „Das ging schnell – das freut uns sehr“, sagt sie.

Anzeige
Auf neuen Wegen zum Ursprung
Auf neuen Wegen zum Ursprung

Es braucht Physik, Biologie und Informatik, um den Kräften auf die Spur zu kommen, die in uns wirken – und kluge Köpfe aus der ganzen Welt.

Damit ist eine weitere Hürde auf dem Weg zur neuen Anlage geschafft. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Aufträge, berichtet Kirsten Schönherr. „Unser Ziel ist es, Ende August oder im September loszulegen“, sagt sie. „Wenn alles gut geht, sind wir Ende des Jahres schon fertig.“

Anlage soll aus Beton gegossen werden

Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Bautzener Stadtrat beschlossen, dass die Anlage gebaut wird. Damit sie so wird, wie sich das diejenigen vorstellen, die die Anlage nutzen wollen, hat die BWB die Sportler an den Planungen teilhaben lassen. Bei Workshops konnten sie ihre Ideen einbringen und Wünsche vortragen. Verschiedene Sportarten sollen auf der Anlage ausgeübt werden können. Skateboarder, BMX-Fahrer, Inline-Skater und Rollschuhläufer sollen sie gleichermaßen nutzen können.

Rund 436.000 Euro stehen nun für den Bau der neuen Anlage bereit. Sie soll aus Beton gegossen und mit Stahleinbauten versehen werden. Den Plänen zufolge soll es Treppen und Geländer geben und einen sogenannten „Pool“. Eine Rampe, die aussieht, wie ein leerer Teich oder eben ein abgerundeter Pool.

Alte Rampen sind verschenkt worden

Auf der Fläche im Stadtteil Gesundbrunnen, auf der die Anlage bald errichtet werden soll, ist es derweil schon recht leer. Die BWB hat die alten Rampen verschenkt; sie sind bereits abgebaut und abtransportiert worden. Der Bauhof der Gemeinde Doberschau-Gaußig hat sie abgeholt.

So sind einige der Elemente nach Schlungwitz gegangen, sie sollen in der Nähe des Spreeradwegs eine neue Verwendung finden. Eine Jugendgruppe will sich dort eine öffentlich zugängliche Bike- und Skateanlage einrichten.

Ein weiteres Element soll den Skateplatz an der Gerhart-Hauptmann-Schule in Sohland vervollständigen. Beide Gemeinden wollen die Rampen mit dem Valtenbergwichtel-Verein betreuen.

Was ist heute im Landkreis Bautzen wichtig? Das erfahren sie täglich mit unserem kostenlosen Newsletter. Jetzt anmelden.

Mehr Nachrichten aus Bautzen lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Bischofswerda lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Kamenz lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Bautzen