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Neuer Markt im Bautzener Allende-Viertel öffnet Montag

In der umgestalteten Kaufhalle sind nun die Regale gefüllt. Das Sortiment ist größer geworden, die Öffnungszeiten werden verlängert.

Fabian Zellmer (r.) ist der Betreiber des neuen "Nah und gut"-Marktes im Allende-Viertel in Bautzen. Gemeinsam mit Kay Leonhardt von der Handwerksfirma Heinrich Schmid hat er den ehemaligen Edeka-Markt umgestaltet.
Fabian Zellmer (r.) ist der Betreiber des neuen "Nah und gut"-Marktes im Allende-Viertel in Bautzen. Gemeinsam mit Kay Leonhardt von der Handwerksfirma Heinrich Schmid hat er den ehemaligen Edeka-Markt umgestaltet. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. So feinsäuberlich einsortiert wie dieser Tage wird es wohl selten wieder aussehen im neuen Einkaufsmarkt im Bautzener Allende-Viertel. Die Tafeln Schokolade sind in einer Linie aufgereiht, keine Lücke gibt es bei den Marmeladengläsern. Niemand hat eine Packung Mehl aus dem Regal genommen und in den Einkaufswagen gelegt; auch hier ist noch alles ordentlich. Kurz vor der Eröffnung sind die Regale des neuen Marktes bereits gut gefüllt – verkauft wurde aber eben noch nichts.

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Am Montagmorgen um sieben Uhr nun öffnet der neue „Nah und gut“, ein kleinerer Markttyp von Edeka, seine Pforten. „Wir haben keine eigene Fleischtheke, deshalb heißen wir nicht mehr Edeka“, erklärt Fabian Zellmer. Er, dem auch der Edeka Husarenhof gehört, ist der Betreiber des neuen Marktes im Allende-Viertel.

Doppelte Anzahl an Artikeln

Im Frühjahr war bekannt geworden, dass der ehemalige Betreiber die Kaufhalle schließen will. Während die Pforten zu waren, herrschte jedoch keine Ruhe in der Halle. Handwerker haben den Markt komplett umgebaut und modernisiert. „Vorher war hier noch vieles im DDR-Stil“, sagt Fabian Zellmer. Neue Wände, ein neuer Boden, anderes Licht und holzvertäfelte Regale – nun sieht der Markt ganz anders aus.

Und auch in den Regalen hat sich einiges gewandelt. „Ich bin gespannt, wie das angenommen wird“, sagt Fabian Zellmer. Denn er hat das Sortiment deutlich erweitert. „Ich schätze, wir haben jetzt im Vergleich zu vorher die doppelte Anzahl an Artikeln“, sagt er. „Darunter auch Spezialitäten und teurere Öle.“ Generell hat er viele Bio-Produkte in die Regale einsortiert; so gestalte er alle seine Märkte, hatte er schon im April erklärt. „Ich hoffe, dass das nicht einige überfordert.“

Aber er habe sein Angebot auch speziell an die Kunden angepasst, mit denen er vor Ort rechnet. „Ich habe schon einmal einen Markt modernisiert und hatte nur eine kleine Backabteilung“, berichtet er. Gerade dort, wo viele ältere Leute leben, seien Backzutaten aber sehr gefragt. „Wir haben hier deshalb eine besonders große Backabteilung“, berichtet Fabian Zellmer.

Eröffnungsfeier findet später statt

Bis auf die Kisten mit Obst und Gemüse, Vasen mit frischen Blumen und die Fleischwaren ist schon quasi alles eingetroffen. Nur eine Sache kommt nicht pünktlich: Wegen Lieferengpässen sind die Tiefkühltruhen noch nicht da. Dort, wo sie stehen sollen, präsentiert Zellmer übergangsweise Süßigkeiten. „Wir haben aber schon die Bestätigung erhalten, dass die Tiefkühler bald eintreffen“, sagt er.

Ebenfalls noch nicht ganz fertig eingerichtet ist der neue Bäcker, der schon bald in dem Markt Brot und Brötchen verkaufen wird. Klar ist, dass in dem Markt die Bäckerei Bleschke öffnet. „Wir eröffnen den Markt am Montag deshalb erst einmal ohne Feier“, sagt Fabian Zellmer. Gefeiert werden soll später – wenn die Tiefkühlabteilung fertig ist und der Bäcker ebenfalls öffnen kann.

Fest steht derweil: Die Kunden können sich auf längere Öffnungszeiten als früher einstellen. Geöffnet ist der Markt ab dem 2. August jeweils von Montag bis Sonnabend, von 7 bis 20 Uhr.

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