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Bautzen

Stadt lädt Bürger zur Brücken-Präsentation

Am Sonntag will die Bautzener Verwaltung Interessierten die Ergebnisse einer Studie präsentieren – und einen besonderen Ort zugänglich machen.

Über die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zu einer möglichen neuen Brücke über die Spree in Bautzen können sich Interessierte jetzt informieren.
Über die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zu einer möglichen neuen Brücke über die Spree in Bautzen können sich Interessierte jetzt informieren. © Visualisierung: Ehrlich Architekten GbR

Bautzen. Die Bautzener Stadtverwaltung lädt für Sonntag, den 13. September, zur Präsentation der Ergebnisse der Brückenstudie ein. Von 10 bis 17 Uhr können sich Interessierte im Hof der Ortenburg über den Projektstand für eine mögliche neue Fußgängerbrücke über die Spree informieren. Vor Ort sind dann auch der Oberbürgermeister, Architekten der Büros Ehrlich Architekten, beteiligte Planer der Firma Hentschke Bau und Vertreter des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters.

Weil die Pläne der Stadt mittlerweile darüber hinausgehen, nur eine Brücke zu bauen, können sich die Besucher am 13. September dann auch einen besonderen Ort ansehen: Der Burgwasserturm und das Langhaus werden an diesem Tag für Publikum geöffnet. Ziel der Stadt ist es, im Zuge des möglichen Brückenbaus diese zwei Gebäude zu sanieren. Dort könnten Ausstellungsräume entstehen. Oben könnte zudem eine Skybar errichtet werden

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Weil die Stadt bei den Besichtigungen nur Gruppengrößen von maximal 15 Leuten zulässt, müssen sich Besucher auf Wartezeiten einstellen. Außerdem sollen Gäste bei den Rundgängen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Bei der Präsentation geht es um die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie, die die Stadt zu den Brückenplänen erstellen lassen hat. Mehrere Modelle hat das Architekturbüro entworfen. So standen eine Bogen-, eine Hänge- und eine Fachwerkbrücke zur Debatte. Letztere ist der Favorit der Stadtverwaltung. Die Bogenbrücke ist aus dem Rennen, weil der Landeskonservator Bedenken angemeldet hat. Auch um die drei Ankunftsorte Burghof, Langhaus und Burgwasserturm ging es in der Untersuchung.

Mit Kosten von bis zu 12 Millionen Euro rechnet die Stadt, wenn das Gesamtprojekt inklusive der Sanierungen von Langhaus und Ortenburg umgesetzt wird. Auch der Ausbau des Schliebenparkplatzes zählt zum Projekt, ebenso wie ein Fahrstuhl am Burgwasserturm. Dieser soll Spreetal, Ortenburg und die mögliche Skybar verbinden.

„Die historische Altstadt, die derzeit praktisch eine Sackgasse ist, würde eine deutliche Aufwertung erfahren – denn sie bekäme bei einer Umsetzung des Projektes ein neues Eingangsportal“, begründet die Stadt das Projekt. Auch könnte die Ortenburg auf diese Weise barrierefrei erreicht werden.

Meinungen sind gefragt

Wollen die Bautzener eine neue Brücke über die Spree? Und wenn ja, wie sollte diese aussehen? Sächsische.de freut sich über Ihre Meinung - an [email protected]. Auch die Stadt Bautzen hat ein Diskussionsforum eingerichtet: Zu finden ist es auf der Homepage der Stadt. Auch via Mail nimmt die Stadt Hinweise entgegen.


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