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Südumfahrung: Vorplanung abgeschlossen

Die Vorbereitungen für die neue Bautzener Umgehungsstraße gehen in die nächste Etappe. Eine Frage ist aber noch immer offen.

Hier an der Neukircher Straße endet der erste Abschnitt der Bautzener Südumfahrung.
Hier an der Neukircher Straße endet der erste Abschnitt der Bautzener Südumfahrung. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Die Planungen für die Südumfahrung um Bautzen gehen in die nächste Etappe. „Die Vorplanung ist soweit fertig und wird jetzt den Trägern Öffentlicher Belange zur Stellungnahme vorgelegt“, teilt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) auf Anfrage von Sächsische.de mit. Das bedeutet, dass für beide Trassenvarianten die straßenbaulichen und umwelttechnischen Untersuchungen abgeschlossen sind.

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Wo genau die Straße entlangführen wird, ist weiterhin unklar. Wenn das Lasuv die Stellungnahmen erhalten hat, soll eine Vorzugsvariante entwickelt werden. Im Raum stehen derzeit zwei mögliche Trassenführungen.

Jetzt werden die Detail des Projektes ausgearbeitet

Der erste Abschnitt der Südumfahrung ist bereits gebaut worden. Er führt von der A 4 ab Salzenforst über den Kreisverkehr bei Dreistern bis an die Neukircher Straße. Dort endet die Straße bislang in einer T-Kreuzung. Ab dort könnte der zweite Abschnitt der Südumfahrung über Grubschütz und Doberschau bis nach Ebendörfel führen. Diese Trassenvariante ist schon länger in der Diskussion. Oder die Straße könnte – und das ist eine neuere, zweite mögliche Trassenvariante – dichter an der Stadt verlaufen und in Oberkaina ankommen.

Im nächsten Schritt folgt die sogenannte Entwurfsplanung. In dieser Phase wird die Baumaßnahme im Detail ausgearbeitet. „Erst danach kann es in die Genehmigungsplanung, mit dem Planfeststellungsbeschluss als Ergebnis, gehen“, sagt Lasuv-Sprecherin Rosalie Stephan.

Stadt Bautzen hat Interesse an zweiter Variante

Für die Trasse, die näher am Stadtgebiet verläuft, spricht sich zum Beispiel der Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens (SPD) aus. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Marko Schiemann wünscht sich das. Beide setzen sich für die Entstehung eines Gewerbegebiets im Bautzener Süden ein. Dort soll ihrem Wunsch zufolge ein Logistikzentrum entstehen. Die zweite, neuere Variante der Trassen würde dort ankommen.

Nicht alle freuen sich über eine mögliche neue Straße: Gegen das Projekt gibt es Widerstand. So haben zwei Grubschützer eine Bürgerinitiative gegründet, um gegen die Pläne vorzugehen.

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