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Bautzen: Vandalismus im Naschgarten

Der Weinstock zerschnitten, Sträucher ausgerissen: Unbekannte haben im Garten an der Michaeliskirche gewütet. Nicht zum ersten Mal.

Unbekannte haben im Naschgarten an der Michaeliskirche in Bautzen gewütet.
Unbekannte haben im Naschgarten an der Michaeliskirche in Bautzen gewütet. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Anke Knaak ist traurig. „Bis vor acht Wochen haben wir noch gesagt: Bei uns gibt es keinen Vandalismus“, erzählt die Bautzener Stadtbegrünerin. Und nun das: Unbekannte haben im Naschgarten an der Michaeliskirche gewütet. Der Wermut ist rausgerissen, einige Himbeerpflanzen ebenfalls. Vor allem ein Schaden wiegt schwer: Eine Weinpflanze ist zerschnitten worden, nicht mehr zu retten. „Die Pflanze ist mit einem glatten Schnitt abgetrennt worden“, sagt Anke Knaak. „Der Weinstock ist tot.“

Und dieser Vorfall von vor etwa zwei Wochen, beim Gieß-Dienst eines Stadtbegrüners entdeckt, ist nicht der erste seiner Art. Etwa drei oder vier Mal, berichtet Anke Knaak, habe es in den vergangenen Wochen ähnliche Vorfälle gegeben. „Am Anfang dachten wir noch, dass es vielleicht ein Hund war – da waren Erdbeeren und Sträucher ausgebuddelt“, sagt sie. Doch der glatte Schnitt an der Weinpflanze nun sei für sie der Gegenbeweis.

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Stadtverwaltung erstattet Anzeige

„Wir wissen nicht, ob damit jemand uns oder die Stadt treffen will“, sagt Anke Knaak – es seien jedenfalls Ehrenamtliche gewesen, die den Garten errichtet haben. Etwa zehn Mitglieder haben die Stadtbegrüner, die es sich zum Ziel gemacht haben, das Grün in der Stadt zu erhalten oder besser noch zu vermehren. Entstanden ist der Naschgarten vor etwas zweieinhalb Jahren mit finanzieller Unterstützung aus dem städtischen Bürgerhaushalt. „Der finanzielle Schaden ist gering – es geht eher um einen ideellen Schaden“, sagt Anke Knaak.

Die ausgerissenen Sträucher haben die Stadtbegrüner wieder eingepflanzt und hoffen, dass sie wieder anwachsen. Der Weinstock ist verloren. Die Stadt Bautzen, der die Fläche gehört, hat Anzeige erstattet.

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