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Bautzen: Weihnachtsflair trotz Corona

Der Wenzelsmarkt muss in diesem Jahr ausfallen. Das ist der Plan B der Stadtverwaltung.

In der Vorweihnachtszeit soll Bautzen dieses Jahr üppiger geschmückt werden als üblich - als Ersatz für den abgesagten Wenzelsmarkt. Und die Stadt plant noch mehr.
In der Vorweihnachtszeit soll Bautzen dieses Jahr üppiger geschmückt werden als üblich - als Ersatz für den abgesagten Wenzelsmarkt. Und die Stadt plant noch mehr. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Weihnachtsflair trotz Corona: Mit Tannengrün, Weihnachtsschmuck und Herrnhuter Sternen will die Stadt Bautzen für weihnachtliche Stimmung in der Innenstadt sorgen. Auch die Spielregeln für die Geschäfte sollen gelockert werden, kündigt die Stadtverwaltung in einem Schreiben an die Stadträte an. Auf diese Weise wolle man den Händlern helfen und Kunden in die Stadt locken – als Ausgleich für den Wenzelsmarkt, der wegen Corona abgesagt werden musste.

Das plant die Stadtverwaltung konkret:

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Mehr Verkaufsstände: Ob Verkaufsstände, Windschutz oder Dekoration – die Händler sollen ihre Ware leichter vor den Geschäften anbieten können. Dafür verspricht die Stadt mehr Gestaltungspielraum und auch Ausnahmen von den bisher geltenden Regeln. Voraussetzung ist ein Hygienekonzept.

Einkaufsonntage bleiben: Zweimal laden Bautzens Händler in der Vorweihnachtszeit zum Sonntags-Shopping ein: am 6. und am 20. Dezember. An beiden Terminen hält die Stadt nach Rücksprache mit den Geschäftsinhabern fest.

Weihnachtsschmuck und Sterne: Erstmalig wird das Rathaus mit Herrnhuter-Sternen in den Fenstern auf der Hauptmarktseite weihnachtlich leuchten. Zusätzlich werden in der Reichenstraße neben dem alljährlichen Weihnachtsschmuck auch die Laubbäume mit Lichterkugeln versehen. Gestaltet werden die Kugeln von Bautzener Schülern und Kitakindern. Auf den Straßen und Plätzen der Innenstadt stellt die Stadtverwaltung kleine Weihnachtsbäume auf. Diese werden von den ansässigen Händlern geschmückt.

Weihnachtssingen in den Kitas: Traditionell treten beim Bautzener Weihnachtsmarkt verschiedene Schul-, Hort- und Kita-Gruppen auf. Das ist in diesem Jahr nicht möglich. Deshalb werden der „Weihnachtsengel“ und der Oberbürgermeister in die Einrichtungen gehen und dort gemeinsam mit den Kindern singen.

Stollen wird gespendet: Der Weihnachtsmarkt fällt aus, einen Stollen gibt es trotzdem. Er fällt sogar größer aus als gewöhnlich, teilt die Stadtverwaltung mit. 44 Stück á zwei Kilo gehen als Spende an Altersheime, das Frauenschutzhaus, das Mehrgenerationenhaus, das Kinderheim und die Notunterkunft.

Christbaum auf dem Hauptmarkt: Auch wenn es keinen Wenzelsmarkt gibt, ein Christbaum soll trotzdem auf dem Hauptmarkt stehen. Aufgestellt wird er am 9. November.

Ein  ironisch verpacktes Lob kommt von FDP-Stadtrat Mike Hauschild: "Die Stadtverwaltung hat meine Vorschläge zum weihnachtlichen Bautzen tatsächlich aufgegriffen und zum großen Teil sollen sie umgesetzt werden. Darüber freue ich mich und hoffe, dass wir, die Bautzener Bürger und Gäste, das Beste draus machen und wenigstens ein bisschen Weihnachtsgefühl schaffen." (SZ)

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