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Busbrücke brachte über 1.200 Ukrainer in die Oberlausitz

26 Busse starteten vom Landkreis Bautzen aus zur ukrainischen Grenze. Derzeit sind die Fahrten eingestellt. Vorbei ist das Hilfsprojekt damit aber noch nicht.

Von Tim Ruben Weimer
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Beim Projekt Busbrücke, das in Schirgiswalde initiiert wurde, fuhren bisher 26 Busse an die polnisch-ukrainische Grenze. Auf dem Hinweg transportierten sie Hilfsgüter, auf dem Rückweg brachten sie Flüchtlinge in die Oberlausitz.
Beim Projekt Busbrücke, das in Schirgiswalde initiiert wurde, fuhren bisher 26 Busse an die polnisch-ukrainische Grenze. Auf dem Hinweg transportierten sie Hilfsgüter, auf dem Rückweg brachten sie Flüchtlinge in die Oberlausitz. © Archivfoto: Steffen Unger

Bautzen. "Wir hatten einen Drive, eine Euphorie", sagt Philipp Düring. "Im März hatten wir fast jeden Tag einen Bus, der an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren ist." Sein Bruder Johannes Düring ergänzt: "Man war getragen von der Dynamik und dem Gedanken, etwas Sinnvolles zu leisten." Der letzte Bus fuhr am 8. April. Seitdem ist die Bautzener Busbrücke zum Stillstand gekommen.

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