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Droh-Mails gegen Malschwitzer Schule

Unbekannte hatten gefordert, die Einrichtung geschlossen zu halten. Die Polizei rückte an – auch mit einem Spürhund.

Nach mehreren Droh-Mails an die Malschwitzer Oberschule durchsuchten Polizisten die Einrichtung.
Nach mehreren Droh-Mails an die Malschwitzer Oberschule durchsuchten Polizisten die Einrichtung. © Symbolfoto: Rene Meinig

Malschwitz. Für 320 Schüler der Malschwitzer Oberschule begann am Montag der Unterricht nicht wie gewohnt. Sie durften das Schulhaus nicht betreten, weil eine anonyme Drohung eingegangen war. Unbekannte hatten am Sonntagabend mehrere Mails an das Postfach der Schule gesandt.

„Es ist gefordert worden, dass die Schule geschlossen bleiben soll“, gibt Sebastian Ulbrich von der Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz deren Inhalt wieder. Weitergehende Angaben oder Forderungen wurden seitens der Absender nicht gemacht.

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Die Mails waren am Montag entdeckt worden, worauf die Polizei informiert wurde. Die Beamten durchsuchten das Gebäude. Dabei kam auch ein Sprengstoff-Spürhund zum Einsatz. Gefunden wurde jedoch nichts, von dem auf eine Gefahr geschlossen werden konnte. „Gegen elf Uhr gaben die Beamten Entwarnung, der Schulbetrieb wurde fortgesetzt“. sagt Sebastian Ulbrich.

Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei zu den Absendern der anonymen Mails. (SZ)

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