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Bautzen: Jetzt gibt's Geld für die Toilette am Stausee

Eigentlich sollte das stille Örtchen an der Strandpromenade längst gebaut sein – doch etwas Wichtiges fehlte bisher. Wie es nun weitergeht.

Nach dem Sport am Strand ein dringendes Bedürfnis? Eine öffentliche Toilette am Bautzener Stausee fehlt bisher. Aber nicht mehr lange.
Nach dem Sport am Strand ein dringendes Bedürfnis? Eine öffentliche Toilette am Bautzener Stausee fehlt bisher. Aber nicht mehr lange. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Wen nach dem Baden, Spazieren oder Sonnen am Bautzener Stausee ein dringendes Bedürfnis quält, der sucht bisher vergeblich: Es gibt keine öffentliche Toilette an dem beliebten Ausflugsziel. Dass eine gebaut werden soll, ist bereits beschlossene Sache. Doch bisher mangelte es am Geld. Jetzt, so teilt die Bautzener Stadtverwaltung mit, gibt es eine Lösung: Das Sächsische Wirtschaftsministerium hat mitgeteilt, den Bau der öffentlichen Toilettenanlage an der Talsperre Bautzen finanziell unterstützen zu wollen.

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Insgesamt bekommt die Stadt vom Freistaat knapp 176.500 Euro dafür, die nötigen restlichen rund 19.600 Euro finanziert sie aus eigenen Mitteln. Auf den Förderbescheid habe die Stadt lange gewartet.

Wann die Bauarbeiten beginnen, ist noch unklar

Wann das Häuschen nun tatsächlich steht, ist allerdings trotzdem noch offen. Geplant ist das Projekt bereits, aber die Bauarbeiten müssen noch ausgeschrieben werden. Das solle zeitnah passieren. „Wann genau die Toilettenanlage fertig sein wird, lässt sich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen“, teilt die Stadtverwaltung mit. In der Sitzung des Stadtrates im Dezember 2020 hatte sie jedoch darüber informiert, dass das Häuschen im Frühsommer dieses Jahres, pünktlich zur Badesaison, stehen solle.

Errichtet werden soll es am Ende des Badestrandes in Richtung Spreehotel, etwa 250 Meter von der Beachbar entfernt. Im Stadtrat hieß es damals, dass es sich um eine Edelstahlkonstruktion handeln soll, um Vandalismus-Schäden zu vermeiden. Das Häuschen soll so gebaut werden, dass es ganzjährig nutzbar sein kann und die Wasserleitungen frostfrei bleiben.

Ob kostenfrei oder mit Gebühr, steht noch nicht fest

Ob die Pinkelpause am Stausee kostenpflichtig sein wird oder nicht, ist derzeit unbekannt. Das hatte die Verwaltung damals offen gelassen.

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Lange hatten die Stausee-Anlieger und Stadträte die öffentliche Toilette am Stausee gefordert. So hatte beispielsweise der Betreiber der Beachbar beklagt, dass die Stauseegäste stets sein Klo aufsuchten. Seine Mitarbeiter kämen mit dem Reinigen kaum hinterher, hatte er damals berichtet.

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