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Im Kreis Bautzen wird der Grippeimpfstoff knapp

Ärzte raten, sich impfen zu lassen – aber nur noch wenige haben dafür Kapazitäten. Das hat auch mit Corona zu tun.

Von Theresa Hellwig
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Der Grippeimpfstoff in Arztpraxen und Apotheken im Kreis Bautzen wird knapp. Aber das Sozialministerium verspricht Nachschub.
Der Grippeimpfstoff in Arztpraxen und Apotheken im Kreis Bautzen wird knapp. Aber das Sozialministerium verspricht Nachschub. © dpa

Bautzen. In einer Sache sind sich die Arztpraxen und Apotheken sehr einig: Es haben sich in diesem Jahr besonders viele Leute im Kreis Bautzen gegen Grippe impfen lassen. Auffällig viele junge Menschen, das berichten einige, wollten in diesem Jahr eine Spritze bekommen. „Bei uns gab es eine Zunahme um etwa 20 Prozent“, berichtet zum Beispiel die Allgemeinmedizinerin Dr. Anna Reiche, die ihre Praxis in Kleinwelka hat. Eine Entwicklung, die sie freut: "Ich empfehle immer wieder Leuten, sich impfen zu lassen – zum Beispiel Lehrern oder Verkäufern. Eben auch, wenn sie noch jünger sind." Mittlerweile ist der Bestand der Praxis an Grippeimpfdosen aber aufgebraucht – nur noch ein paar wenige hält Anna Reiche zurück, die bereits für bestimmte Patienten vorgesehen sind.

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