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Jetzt müssen alle gewarnt sein

Bundesweit sollte ein Aktionstag die Warnung vor Gefahren testen. Im Landkreis Bautzen funktionierte vieles nicht. Ein Unding, findet Reporter Tilo Berger.

Bundesweit sollte ein Aktionstag die Warnung vor Gefahren testen. Im Landkreis Bautzen funktionierte vieles nicht. Ein Unding, findet Reporter Tilo Berger.
Bundesweit sollte ein Aktionstag die Warnung vor Gefahren testen. Im Landkreis Bautzen funktionierte vieles nicht. Ein Unding, findet Reporter Tilo Berger. © dpa-Zentralbild

Bautzen. Drei Ziele verfolgte der bundesweite Warntag am vergangenen Donnerstag: Der Alarm um 11 Uhr sollte die technischen Systeme testen, die zuständigen Behörden sollten ihre Abläufe bei einem Alarm überprüfen, und nicht zuletzt sollte die Bevölkerung für eine mögliche Gefahr sensibilisiert werden. Ob Letzteres gelang, ist schwer zu überprüfen. Denn wo kein Alarm ausgelöst wird, kann auch niemand auf eine Gefahr reagieren.

Bleiben die ersten beiden Ziele. Die technischen Systeme wurden getestet - und dabei Schwächen aufgedeckt. Die fangen schon damit an, dass im Kreis Bautzen niemand so richtig zu wissen scheint, wo es überhaupt Sirenen gibt. Und wenn es sie gibt, ist die nächste Frage, ob sie funktionieren. Viele taten das am Donnerstag  offenbar nicht - ein Unding im Zeitalter der Hochtechnologie.

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Die Behörden sollten ihre Ablaufe bei einer Gefahr überprüfen, hieß es vor dem Warntag. Wurde das überall ernst genug genommen? Natürlich, werden alle Verantwortlichen sagen. Aber warum rollten dann keine Lautsprecherwagen in die Orte, wo es keine oder kaum Sirenen  gibt?

Der nächste Warntag kommt im September 2021. Und hoffentlich vorher keine echte Gefahr.

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