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Keine neuen Fotos vom Goldschakal

Der kleine Bruder des Wolfes ist 2019 mehrfach in der Oberlausitz gesehen worden. Wo ist er jetzt hin?

Goldschakale sind 2018 und 2019 in Sachsen gesichtet worden, sind unter anderem auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz in eine Fotofalle getappt.
Goldschakale sind 2018 und 2019 in Sachsen gesichtet worden, sind unter anderem auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz in eine Fotofalle getappt. © Nationalpark Bayerischer Wald/LfU/dpa

Bautzen. Seit 2019 ist der Goldschakal in der Oberlausitz nicht mehr gesichtet worden. Das teilt das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) auf Anfrage mit.

2018 und 2019 waren Goldschakale gesichtet worden, unter anderem in eine Fotofalle auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz getappt. Gleich mehrere Meldungen gab es – doch nun ist Funkstille. Der Goldschakal, der zum Beispiel auf dem Balkan beheimatet ist, gilt als Bruder des Wolfes. Er ist kleiner als der Wolf, aber deutlich größer als ein Rotfuchs. Farblich ähnelt er dem Wolf mit einem Einschlag ins Rötliche.

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Daraus, dass das Tier in diesem Jahr noch nicht gesehen worden ist, lassen sich noch keine Schlussfolgerungen ziehen, sagt das LfULG. „Bei den Sichtungen hat es sich um Zufallsbeobachtungen gehandelt. Es ist möglich, dass die Tiere abgewandert sind oder sich gerade dort aufhalten, wo es keine Fotofallen gibt“, sagt Falk Hofer. Kotfunde gebe es nicht, weil der Kot des Goldschakals dem des Fuchses ähnlich sehe.

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