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Böller nahe Sportplatz – LKA rückt aus

So groß wie eine Getränkedose war der Knallkörper, den Spaziergänger in Elstra im Kreis Bautzen fanden. Der Fundort musste gesperrt werden.

Einen Böller aus dem osteuropäischen Raum fanden Spaziergänger in Elstra. Dieser hatte erhebliche Sprengkraft. (Symbolfoto)
Einen Böller aus dem osteuropäischen Raum fanden Spaziergänger in Elstra. Dieser hatte erhebliche Sprengkraft. (Symbolfoto) © Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild

Bautzen. So groß wie eine Getränkedose war ein Böller, den Spaziergänger in Elstra am Neujahrstag in der Nähe eines alten Sportplatzes gefunden haben. Das berichtet die Polizei. Die Lunte des Knallkörpers sei bereits angebrannt gewesen. Der Böller war aber noch nicht detoniert.

Weil unbekannt war, um was für Materialien es sich konkret handelt, sperrte die Polizei den Fundort ab – und rief das LKA. Spezialisten der USBV-Gruppe rückten aus; eine Gruppe, die sich auf unbekannte Spreng- und Brandvorrichtungen spezialisiert hat.

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Wie die Polizei mitteilt, handelte es sich bei dem Böller um eine Feuerwerksbombe der Klasse F4. Diese dürfen nur von Leuten mit entsprechender sprengstoffrechtlicher Erlaubnis, also zum Beispiel ausgebildeten Pyrotechnikern, abgebrannt werden. Sie können laut Polizei zu erheblichen Verletzungen führen. Der Böller sei nicht selbst gebaut worden, so die Polizei, sondern stamme von einem osteuropäischen Fabrikanten.

Das LKA barg den Knallkörper. Dieser soll nun vernichtet werden. Die Polizei ermittelt. (SZ/the)

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