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Bautzen: Jetzt vier Gymnasien mit Wechselunterricht

Um das Infektionsrisiko zu minimieren, teilen einige Schulen im Kreis Bautzen ihre Klassen. Weitere Entscheidungen stehen an.

Ab der siebten Klasse müssen Schüler im Kreis Bautzen im Unterricht Maske tragen. Einige Schulen führen Wechselunterricht ein.
Ab der siebten Klasse müssen Schüler im Kreis Bautzen im Unterricht Maske tragen. Einige Schulen führen Wechselunterricht ein. © Matthias Balk/dpa (Symbilbild)

Bautzen. Vier Gymnasien im Kreis Bautzen teilen derzeit ihre Klassen – und unterrichten die Schüler abwechselnd im Schulgebäude und online. Wechselunterricht nennt sich dieses Modell. So soll das Corona-Infektionsrisiko verringert werden. Betroffen sind das Sorbische Gymnasium, das Philipp-Melanchthon-Gymnasium und das Schiller-Gymnasium in Bautzen sowie das Immanuel-Kant-Gymnasium Wilthen.

Diese Schulen hatten das Modell schon vor Inkrafttreten der neuen Allgemeinverfügung vorbereitet. Für weitere Schulen steht die Entscheidung noch aus, teilt Vincent Richter vom Landesamt für Schule und Bildung (Lasub) mit.

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Die neue Allgemeinverfügung gilt seit dem 1. Dezember. Darin hat der Freistaat zusätzliche Schutzmaßnahmen für Schulen und Kitas erlassen. Sie gelten ab 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Dieser Wert wird im Landkreis Bautzen bereits seit Ende Oktober überschritten.

  • Krippen und Kitas: Sie bleiben grundsätzlich geöffnet. Die Kinder werden in festen Gruppen betreut – so wie dies bereits im Frühjahr der Fall war. Dadurch kommt es teilweise zu Einschränkungen bei den Öffnungszeiten.
  • Grundschulen/Förderschulen: In den Risikogebieten lernen Schüler in Grund- und Förderschulen jetzt in festen Klassen. Einschränkung beim Fächerkanon gibt es nicht.
  • Gymnasien/Oberschulen: Weiterführende Schulen können in Absprache mit dem Kultusministerium zum Wechselunterricht übergehen. Dafür werden die Klassen geteilt, die Gruppen lernen wochenweise abwechselnd in der Schule und Zuhause. Die Abschlussklassen sind davon ausgenommen. Eingeführt werden darf das Modell nur an Schulen, an denen es tatsächlich Corona-Infektionen gibt.
  • Maskenpflicht: Die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wird ausgeweitet. Sie gilt ab Klasse 7 nun auch im Unterricht. Zuvor war das nur auf dem Schulgelände, im Treppenhaus und auf den Gängen der Fall. (SZ)

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