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Bautzen

Landkreis Bautzen: Alles Wichtige vom Tag

+++ Stückwerk beim Bahnausbau +++ Richtfest am Kamenzer Schulcampus +++ Kreis erstattet Eltern Busgeld +++ Hexenhaus-Sanierung dauert länger +++

© Steffen Unger

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der 21. Juli schrieb schon oft Geschichte. Am 21. Juli 1933 wurde die spätere Schriftstellerin Brigitte Reimann geboren, die acht Jahre in Hoyerswerda lebte und dort bis heute nachwirkende Spuren hinterließ. Am gleichen Tag des Jahres 1969 betrat mit Neil Armstrong erstmals ein Mensch den Mond. Am 21. Juli 2005 löste Bundespräsident Horst Köhler den Deutschen Bundestag auf und setzte Neuwahlen an, in deren Folge Angela Merkel Gerhard Schröder an der Spitze der Regierung ablöste.

Womit wird der 21. Juli 2021 in die Geschichte eingehen? Damit, dass für ein neues Kamenzer Gymnasium nachträglich Richtfest gefeiert wurde? Nun, an das konkrete Datum wird sich schon bald kaum noch jemand erinnern. Aber Tausende Schülerinnen und Schüler werden in den nächsten Jahrzehnten dieses Gymnasium besuchen und dort hoffentlich viel für ihr Leben lernen, deshalb ist dieses Datum für Kamenz ein wichtiges. Unsere Mitarbeiterin Ina Förster war beim nachträglichen Richtfest dabei.

Oder wird dieser Tag geschichtsmächtig, weil wir jetzt wissen, dass die Sanierung des Bautzener Hexenhauses aufwendiger wird als gedacht? Es ist immerhin das älteste Haus in der Spreestadt. Bei Arbeiten darin wurden nun bisher unbekannte Schäden entdeckt. Dadurch verzögert sich der Plan, das Haus für Besucher zu öffnen. Das wird auch unabhängig davon passieren, ob die Öffentlichkeit von der Verspätung am 21. Juli oder ein paar Tage früher oder später erfuhr. Aber in Bautzen ist dies ein wichtiges Haus, und deshalb war es gut, dass meine Reporter-Kollegin Theresa Hellwig mal den neuesten Stand der Dinge aufgeschrieben hat.

Vom ältesten Haus zum ungewöhnlichsten Angebot: Rennschlittenfahren auf einer professionellen Bahn gab es in Bautzen noch nie. Aber am 18. September soll das möglich sein. Na gut, es wird nicht die gesamte Rennschlittenbahn aus Altenberg auf der Bautzener Müllerwiese stehen. Sondern eine Anschub-Bahn, und an der kann sich dann jede und jeder mal testen. Das Angebot gehört zum ersten Aktivtag, den der Kreissportbund Bautzen und der Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien gemeinsam organisieren.

Von der Rennschlitten-Überraschung nun zu einer ganz anderen: Wussten Sie schon, dass es in Bischofswerda eine Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD) gibt? Die Anstalt betreibt unter anderem das sächsische Melderegister, prüft Software des kommunalen Finanzwesens und wirkt als Beratungs- und Koordinierungsstelle für Kommunen. Unser Reporter David Berndt hat mit dem SAKD-Direktor darüber gesprochen, ob Cyber-Attacken wie neulich gegen die Verwaltung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld auch hier möglich wären.

Aber zurück zum historisch bedeutsamen Datum 21. Juli. 1879 ging an jenem Tag im Schweizer Kanton Bern die erste Standseilbahn Europas in Betrieb. Da sind Eisenbahnen doch deutlich schneller, aber es gibt immer noch Reserven. Elektrozüge sind schneller als Dieseltriebwagen. Im Rahmen des Strukturwandels wurden in der Lausitz Hoffnungen auf die Elektrifizierung mehrerer Strecken geweckt. Davon ist nicht viel übrig geblieben, ergibt unser Fakten-Check.

Außerdem lesen Sie heute, wie eine Bautzener Seilerei der Corona-Krise trotzt, wie das Kamenzer THW im Flut-Katastrophengebiet hilft und welche Straße in Neukirch nach dem jüngsten Hochwasser hier immer noch gesperrt ist.

Nun wünsche ich Ihnen einen schönen Abend mit interessanter Lektüre – und die erhalten Sie von uns nicht nur am 21. Juli, sondern immer.

Ihr Tilo Berger, Sächsische.de-Reporter

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