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Landkreis Bautzen: Alles Wichtige vom Tag

+++ Geballter Protest gegen Wolfspolitik +++ Busbrücke brachte über 1.200 Ukrainer in die Oberlausitz +++ Heftige Kritik am neuen Lessing-Gymnasium +++

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© Steffen Unger

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Die Rotbüffelzucht: Eine lange Tradition im Dresdner Zoo
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Weidetiere oder Wölfe – was ist wichtiger? Das ist die Frage, auf die es keine Antwort gibt. Die Interessen der Tierhalter und des Naturschutzes stehen sich scheinbar unvereinbar gegenüber, seit der Wolf vor reichlich 20 Jahren in Sachsen wieder heimisch geworden ist. Und so ist der ewige Zwist seit heute um ein Kapitel reicher. Auf einer Weide bei Panschwitz-Kuckau unterzeichneten Vertreter von neun Verbänden einen offenen Brief an den Ministerpräsidenten. Sächsische.de-Reporter Reiner Hanke hat sich ihre Forderungen angehört und auch mit Bautzens Landrat Michael Harig gesprochen, der selbst Züchter von Kamerunschafen ist.

Sachsens modernstes Gymnasiums – nicht weniger als das soll das neue Lessing-Gymnasium sein, das zu Beginn des neuen Schuljahrs eingeweiht wird. Entsprechend groß ist die Vorfreude in der Stadt. Doch die Vertreter der Eltern wollen nicht so recht einstimmen in den Jubelchor. Zu viele Dinge sind aus ihrer Sicht noch ungeklärt. Von der Essensversorgung bis zu den fehlenden Sportstätten. Überdies ist der Neubau bereits jetzt zu klein. Unsere Reporterin Ina Förster hat mit drei engagierten Müttern gesprochen. Sie wollen die Feststimmung nicht verderben, aber Klartext reden. Auch deshalb, weil sie das Gefühl haben, dass die zuständige Kreisverwaltung ihnen nicht zuhört.

Es ist erst wenige Wochen her – und wirkt schon wieder wie eine Nachricht aus einer anderen Zeit. Am 7. März rollte erstmals ein Bus mit Hilfsgütern aus der Oberlausitz an die ukrainische Grenze und brachte auf dem Rückweg 85 Menschen aus dem Kriegsgebiet in Sicherheit. „Busbrücke“ nannten die Macher ihre Idee, die sofort viele Menschen überzeugte. Innerhalb kürzester Zeit kamen 80.000 Euro an Spenden zusammen, um die Fahrten zu finanzieren. Hilfe, die dringend gebraucht wurde, denn Deutschland zählte damals 15.000 Flüchtlinge aus der Ukraine pro Tag. Unser Reporter Tim Ruben Weimer hat sich zehn Wochen später erneut mit den Organisatoren der Busbrücke getroffen. Wie er erfuhr, pausieren die Fahrten zwar, vorbei ist das Hilfsprojekt damit aber noch nicht.

Außerdem lesen Sie heute bei uns: Lebenstraum erfüllt: Zu Gast beim Winzer von der Wesenitz. Pflegeheim in Großpostwitz: Im Herbst soll Baustart sein. Und: Das Bautzener Amtsgericht hat eine neue Direktorin. Welche Fälle findet sie persönlich spannend?

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und ein schönes Wochenende.

Ihr Ulli Schönbach, Redaktionsleiter

Das Wichtigste vom Tag

Geballte Kritik aus Sachsen an der Wolfspolitik

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Busbrücke brachte über 1.200 Ukrainer in die Oberlausitz

26 Busse starteten vom Landkreis Bautzen aus zur ukrainischen Grenze. Derzeit sind die Fahrten eingestellt. Vorbei ist das Hilfsprojekt damit aber noch nicht.

Kamenz: Heftige Kritik am neuen Lessing-Gymnasium

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Der Winzer von der Wesenitz

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