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Verteilerwehr bei Spreewiese wird später fertig

In den letzten Wochen ruhten bei Spreewiese die Arbeiten aufgrund der Witterung. Im ersten Quartal des neuen Jahres sollen sie nun abgeschlossen werden.

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Ende 2021 wurde eine Aluminium-Brücke am Verteilerwehr eingebaut. Die Fertigstellung der Anlage verzögert sich jedoch.
Ende 2021 wurde eine Aluminium-Brücke am Verteilerwehr eingebaut. Die Fertigstellung der Anlage verzögert sich jedoch. © Uwe Menschner

Großdubrau. Der Umbau des Verteilerwehrs bei Spreewiese wird nicht, wie ursprünglich angekündigt, noch in diesem Jahr abgeschlossen. Dies teilt die Landestalsperrenverwaltung Sachsen (LTV) auf Anfrage mit. Laut Sprecherin Gerlind Ostmann ruhen die Arbeiten aufgrund der Witterung seit drei Wochen.

Demnach seien die Schlitzpässe der Fischaufstiegsanlage zwar baulich hergestellt, aber noch nicht in Betrieb. Dasselbe gelte für die neue Wehrsteuerung und die neuen Messpegel. Die Funktionskontrolle durch den Fischereisachverständigen müsse ebenfalls noch erfolgen. Wenn alles installiert ist, soll es zunächst einen vierwöchigen Probebetrieb geben. Dies alles sei nun für das erste Quartal 2023 geplant, ebenso wie die Wiederherstellung des Zufahrtsweges, die Beräumung der Baustelleneinrichtung und die Rasenansaat.

Im Oktober 2021 begannen die Arbeiten, in deren Zuge das Verteilerwehr, an dem die Kleine Spree von der Hauptspree abzweigt, eine Fischtreppe erhält. Die LTV setzt das Projekt in Kooperation mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) um, die die Hälfte der Kosten trägt. Diese liegen bei rund 1,5 Millionen Euro. (ume)