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"Wenn Corona vorbei ist, dann..."

Wieder auftreten, mit dem Wohnmobil reisen, mehr Familienzeit - Bekannte Personen aus dem Kreis Bautzen sprechen über ihre Wünsche und Vorsätze für 2021.

Anne Hasselbach, Stephan Siegfried, Sylke Kaufmann, Michael Harig, Tina Weßollek und Sebastian Kieslich (von links oben nach rechts unten) haben Sächsische.de verraten, was sie sich für 2021 wünschen.
Anne Hasselbach, Stephan Siegfried, Sylke Kaufmann, Michael Harig, Tina Weßollek und Sebastian Kieslich (von links oben nach rechts unten) haben Sächsische.de verraten, was sie sich für 2021 wünschen. © SZ/Uwe Soeder (4), Kristin Richter, Matthias Schum

Bautzen. Der Jahreswechsel ist immer ein guter Anlass, um Bilanz über die zurückliegenden Monate zu ziehen, aber auch um vorauszuschauen: Was kommt nach Corona? Was bringt 2021? Was nehmen sich die Menschen aus dem Landkreis Bautzen vor? Mit welchen Wünschen gehen sie – beruflich und privat – in die nächsten Monate? Sächsische.de hat nachgefragt in Bautzen, Kamenz und Bischofswerda.

Die Wirtin

Tina Weßollek, 42, ist Geschäftsführerin des Restaurants L’Auberge Gutshof in Bischofswerda.
Tina Weßollek, 42, ist Geschäftsführerin des Restaurants L’Auberge Gutshof in Bischofswerda. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

"2020 war ein Jahr mit vielen Hochs und Tiefs. Jetzt wünschen wir uns, dass Corona vorbeigeht, dass die Gesundheitseinrichtungen und Geschäfte wieder normal laufen – und jeder aus dieser Zeit Lehren zieht und sich fragt: Was brauche ich? Reisen zum Beispiel ist schön, aber nicht notwendig. Zugleich hat das Jahr gezeigt, wie wichtig der Zusammenhalt in der Familie ist, und wie schön es ist, überhaupt eine Familie zu haben."

Familie und Kinder
Familienzeit auf sächsische.de
Familienzeit auf sächsische.de

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Der Landrat

Michael Harig, 60, ist Landrat des Landkreises Bautzen.
Michael Harig, 60, ist Landrat des Landkreises Bautzen. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

"Ich hoffe zuerst einmal, dass die guten Wünsche und Vorsätze der Silvesternacht besser in Erfüllung gehen als im vergangenen Jahr. An zweiter Stelle steht Gesundheit und dass wir als Gesellschaft das schwierige Corona-Jahr überwinden können und aus dem Krisenmodus herauskommen. Ganz persönlich würde ich gern 2021 mit meinem Wohnmobil auf Reisen gehen. Auch für meine elf Enkel und die Familie, die Eltern und Schwiegereltern wünsche ich mir mehr Zeit."

Die Citymanagerin

Anne Hasselbach, 46, ist Citymanagerin in Kamenz.
Anne Hasselbach, 46, ist Citymanagerin in Kamenz. © Archivfoto: Matthias Schumann

"Mein Vorsatz ist es, immer mal wieder Zeit für mich zu finden. Ich bin als Citymanagerin in Kamenz dafür da, anderen zu helfen, zuzuhören. Gleichzeitig muss es mir aber gelingen, meine eigene Kreativität im Blick zu behalten, mich nicht stressen zu lassen. Es braucht eine gute Balance. Im Rückblick wünsche ich mir mehr Ruhe und Ausgeglichenheit. Wichtig wird mir aber bleiben, weiter in der Nähe der Menschen zu sein und sie zu unterstützen."

Der Puppenspieler

Stephan Siegfried, 32, ist Leiter des Bautzener Puppentheaters.
Stephan Siegfried, 32, ist Leiter des Bautzener Puppentheaters. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

"Was ich mir wünsche? Mal wieder eine schöne Geschichte vor Publikum zu erzählen, einen Alltag aus Proben und Auftritten, eine liebevolle Umarmung – das fehlt mir sehr, ein Treffen mit mehr als fünf Kollegen. Das Verrückte ist ja, dass die Wünsche so einfach geworden sind. Außerdem will ich 2021 etwas Neues ausprobieren. Ich will ein Hörspiel schreiben, denn das kommt zu den Menschen, ohne dass sie das Haus verlassen müssen."

Die Museumsleiterin

Sylke Kaufmann, 52, ist Leiterin des Lessing-Museums Kamenz.
Sylke Kaufmann, 52, ist Leiterin des Lessing-Museums Kamenz. © Archivfoto: Kristin Richter

"Ich lasse das Jahr auf mich zukommen. 2021 kann ja nur besser werden. Einen dienstlichen Vorsatz habe ich trotzdem: Wir wollen die Lessingtage, die im Januar ausfallen müssen, nachholen. Mein privater Vorsatz lautet: Ich möchte mal wieder mein Paten-Tier, einen Korsak, im Zoo Halle besuchen. Seit zwei Jahren kümmere ich mich finanziell um den Steppenfuchs, aber ein Abstecher zu ihm ist 2020 auf der Strecke geblieben."

Der Rektor

Sebastian Kieslich, 46, ist Rektor des Bildungsgut Schmochtitz St. Benno.
Sebastian Kieslich, 46, ist Rektor des Bildungsgut Schmochtitz St. Benno. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

"Für 2021 habe ich mir eine Urlaubsreise mit meiner Familie vorgenommen – wenn das Corona-bedingt möglich ist. Endlich wieder mal rauskommen, etwas Neues sehen und gemeinsam entdecken. Fürs Bildungsgut Schmochtitz nehme ich mir vor, die Rad-Pilgerwoche im September zu begleiten. Das ist eine schöne Form, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu beten und etwas zu erleben. Nebenbei lerne ich die Oberlausitz kennen."

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