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Schulmuseum Wartha bekommt neuen Raum

Die Gemeinde Malschwitz baut das Obergeschoss des Schulmuseums Wartha um. Der neue Raum mit Küche soll ab Ende August 2024 nutzbar sein. Für diese Dinge.

Von Uwe Menschner
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Das Warthaer Schulmuseum wurde 1998 eröffnet. Ab August 2024 verfügt es über einen neuen Raum, der für Veranstaltungen und Bildungsangebote genutzt werden kann.
Das Warthaer Schulmuseum wurde 1998 eröffnet. Ab August 2024 verfügt es über einen neuen Raum, der für Veranstaltungen und Bildungsangebote genutzt werden kann. © Uwe Menschner

Wartha. Am Obergeschoss des Sorbischen Schulmuseums im Malschwitzer Ortsteil Wartha haben Umbauarbeiten begonnen. Wie der Malschwitzer Bürgermeister Matthias Seidel (CDU) mitteilt, handelt es sich um den dritten Bauabschnitt eines bereits im Jahre 2014 erarbeiteten Konzeptes.

In dessen Zuge entsteht in dem bislang ungenutzten Bereich ein neuer Mehrzweckraum mit Küche. Dieser soll ab Ende August 2024 für Veranstaltungen und Bildungsangebote zur Verfügung stehen.

  • Mehr als 23.000 Menschen aus Sachsen haben an der Umfrage von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung teilgenommen. Entwickelt und ausgewertet wurde der Sachsen-Kompass unter wissenschaftlicher Begleitung und in Kooperation mit der Agentur "Die Mehrwertmacher". Dabei wurde darauf geachtet, dass die Ergebnisse belastbar sind. Wo es aus kleinen Orten/Stadtteilen nicht ausreichend Antworten für belastbare Aussagen auf Gemeinde-/Stadtteilebene gab, wurden Nachbargemeinden teils gemeinsam ausgewertet. Alle Ergebnisse finden Sie auf saechsische.de/sachsenkompass

Eine neue Heizung, Fenster und Toiletten wurden eingebaut. Zum Gesamtkonzept gehören auch barrierefreie Zugänge. Die Gemeinde verwendet Fördermittel für die Umsetzung. „Das Bauvorhaben kostet 100.000 Euro und wird mit Mittel des Freistaats Sachsen aus dem Förderprogramm Vitale Dorfkerne gefördert“, sagt Matthias Seidel.

Das Warthaer Schulmuseum ist nach dem Lehrer und Komponisten Korla Awgust Kocor benannt, der von 1842 bis 1852 in dem Ort wirkte. Es wurde 1998 eröffnet. Träger des Museums ist heute der Heimatverein „Radiška“. Bis 1951 wurde das Gebäude als Schule genutzt.