merken
PLUS Bautzen

Bautzen bereitet nächste Felssicherung vor

Die Stadt hat die Felsen unterhalb der Alten Wasserkunst stabilisiert. Wo diese Arbeiten fortgesetzt werden, steht auch schon fest.

Fast den kompletten August lang hat die Stadt Bautzen die Felsen unterhalb der Alten Wasserkunst an der Mühlstraße sichern lassen.
Fast den kompletten August lang hat die Stadt Bautzen die Felsen unterhalb der Alten Wasserkunst an der Mühlstraße sichern lassen. © Stadtverwaltung Bautzen

Bautzen. Die Stadt Bautzen will demnächst die Felsen unter der Aussichtsplattform südöstlich der Alten Wasserkunst sichern. Das teilte die Verwaltung jetzt mit. „Wir gehen davon aus, dass dies im Jahr 2022 umgesetzt werden kann“, erklärte Stadtsprecherin Josephine Brinkel gegenüber Sächsische.de. Ein konkreter Zeitplan liege aber noch nicht vor. Dort sollen ähnliche Sicherungsarbeiten umgesetzt werden wie jüngst an der Mühlstraße.

Dort wurden unterhalb der Alten Wasserkunst zwischen Anfang August und Anfang September Felsen gesichert, indem etwa 45 Rückverankerungen - sogenannte Felsnägel - verbaut und etwa 30 Kubikmeter Spritzbeton auf einer Fläche von etwa 60 Quadratmetern eingebracht wurden. Die Baustelle wurde am 1. September abgenommen und einen Tag später beräumt.

Anzeige
Europas größte Pferdshow ist wieder da
Europas größte Pferdshow ist wieder da

Europas beliebteste Pferdeshow kehrt auf die Bühne zurück. Am 23. und 24. Oktober gibt es in der SACHSENarena das Beste aus den vergangenen Jahren zu erleben.

Zauneidechsen haben Arbeitszeit vorgegeben

Die Umsetzung der Felssicherung sei planmäßig verlaufen „und musste aus naturschutzrechtlichen Gründen bis Ende August erledigt sein“, wie Josephine Brinkel ausführte. „Bis dahin ist zum Beispiel die Aktivitätsphase der Zauneidechsen", sagte sie. Die Tiere seien dann nicht in ihren möglichen Quartieren. Vor und während der Bauzeit sei das Projekt durch Fachplanungen bauökologisch begleitet worden.

Beanstandungen oder Störungen des Bauablaufes habe es nicht gegeben. Die Stadt gehe nicht davon aus, dass die veranschlagten Kosten überschritten werden. Die Schlussrechnung der ausführenden Baufirma sei jedoch noch abzuwarten.

Laut Josephine Brinkel arbeitet die Verwaltung systematisch ein Gutachten zu Felsgrundstücken der Stadt Bautzen ab, welches gefährdete Stellen priorisiere. Abgesehen von den nächsten Arbeiten unterhalb der Aussichtsplattform sind Sicherungen für die Felsen entlang der Neuschen Promenande hinter der Spreebrücke, im Humboldthain am Jähnigen-Weg, unterhalb des Steinberges in der Frankfurt und an der Spreegasse unterhalb vom Schützenplatz vorgesehen. „Dazu werden in der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt Bautzen Gelder angemeldet“, sagt die Stadtsprecherin.

Mehr zum Thema Bautzen