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Bautzen

Besserer Hochwasserschutz für Obergurig

Am Fuße des Mönchswalder Berges entsteht ein neues Rückhaltebecken. Dafür hat die Gemeinde vier Jahre lang gekämpft.

Bagger und Baumaschinen sind derzeit bei der alten Stieleiche nahe der Oberguriger Ortschaft Blumental im Einsatz. Sie verbessern dort den Hochwasserschutz.
Bagger und Baumaschinen sind derzeit bei der alten Stieleiche nahe der Oberguriger Ortschaft Blumental im Einsatz. Sie verbessern dort den Hochwasserschutz. © SZ/Franziska Springer

Obergurig. Im Bereich der Ortschaft Blumental lässt die Gemeinde Obergurig derzeit ein neues Regenrückhaltebecken errichten. Wie Bürgermeister Thomas Polpitz (CDU) mitteilt, habe die Gemeinde für das Vorhaben bereits im Jahr 2017 aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" Fördermittel über rund 120.000 Euro erhalten. Diese decken die Baukosten. Hinzu kommen Planungskosten von rund 60.000 Euro.

Dass das Vorhaben erst jetzt realisiert werden kann, hängt Polpitz zufolge mit dem hohen Organisationsaufwand zusammen, der im Vorfeld der Maßnahme entstanden worden war. Zeitaufwendig sei es insbesondere gewesen, die Genehmigung aller Grundstückseigentümer einzuholen: "Viele von ihnen waren gar nicht mehr auffindbar", so Polpitz.

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Inzwischen sind Bagger und Baumaschinen aber auf dem Areal neben der großen Stieleiche am Fuße des Mönchswalder Berges im Einsatz. Dort werde zunächst der Damm erhöht, erklärt Polpitz. Dahinter entstehe das Rückhaltebecken. Neben einem Teich in der Ortschaft Blumental, der im Zuge der Maßnahme entschlammt werden soll, wird die neue Anlage dazu dienen, bei künftigen Starkregenereignissen das Wasser kontrolliert in die Spree fließen zu lassen. Die Ortschaft Obergurig sei dadurch vor dem Niederschlagswasser, dass andernfalls vom Berg drücken würde, besser geschützt, so Polpitz weiter. Er rechnet damit, dass die Maßnahme im August dieses Jahres abgeschlossen ist. (SZ/fsp)

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