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Bautzens Landrat hört doch nicht vorzeitig auf

Harig wollte Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbands werden. Das wird nun ein anderer - und Michael Harig bleibt bis zum Ende seiner Amtszeit in Bautzen.

Michael Harig wird nicht Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, er will stattdessen bis Ende Juli 2022 sein Amt als Landrat in Bautzen wahrnehmen.
Michael Harig wird nicht Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, er will stattdessen bis Ende Juli 2022 sein Amt als Landrat in Bautzen wahrnehmen. © Uwe Soeder

Bautzen. Michael Harig wird nicht Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV). Das bestätigt eine Sprecherin des Bautzener Landratsamtes auf Anfrage von Sächsische.de. Der CDU-Politiker bleibe im Landkreis Bautzen und wolle hier bis Ende Juli 2022 seine Aufgabe als Landrat wahrnehmen. Dann endet nach 21 Jahren und drei gewonnenen Wahlen seine Amtszeit.

Ursprünglich wollte Harig erneut für das höchste Amt im Verband von 43 Sparkassen aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern kandidieren. Das hatte der Bautzener Landrat im Frühjahr durchblicken lassen. Bereits 2018 hatte er sich um das Spitzenamt beworben, Präsident blieb damals allerdings Michael Ermrich (CDU), vorher Landrat des Landkreises Harz in Sachsen-Anhalt.

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Jetzt tritt der Brandenburger Kommunalpolitiker Ludger Weskamp (SPD) ab 1. Januar 2022 die Nachfolge von Ermrich an. Der 55-jährige Landrat des Landkreises Oberhavel war zur Wahl Mitte Juli der einzige Kandidat für das Amt - Harig hatte sich am Ende doch nicht beworben. Er hatte zur Wahl Weskamps den Vorsitz der OSV-Verbandsversammlung inne. (SZ/tbe)

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