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Lkw brennt lichterloh auf der A 4

Stundenlang war die Autobahn zwischen Ohorn und Burkau am Freitagabend gesperrt. Fast zeitgleich ging auch an anderer Stelle ein Fahrzeug in Flammen auf.

Lichterloh brannte am Freitagabend auf der A 4 zwischen Ohorn und Burkau ein polnischer Lkw. Die Autobahn in Richtung Bautzen war stundenlang gesperrt.
Lichterloh brannte am Freitagabend auf der A 4 zwischen Ohorn und Burkau ein polnischer Lkw. Die Autobahn in Richtung Bautzen war stundenlang gesperrt. © Rocci Klein

Bautzen/Kamenz. Zwei brennende Fahrzeuge haben die Feuerwehren am Freitagabend im Landkreis Bautzen auf Trab gehalten. So mussten zahlreiche Kameraden auf die A 4 ausrücken, um zwischen den Anschlussstellen Ohorn und Burkau einen Lkw-Brand zu löschen.

Der Fahrer des polnischen Lasters, der Pkws geladen hatte, meldete kurz nach 17 Uhr, dass ein Reifen brennt. Er konnte noch schnell seinen Anhänger abkoppeln, doch die Zugmaschine sowie zwei aufgeladene Fahrzeuge brannten völlig aus.

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Die 79 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Ohorn, Pulsnitz, Bretnig-Hauswalde, Großröhrsdorf, Rauschwitz, Burkau und Bischofswerda, die zum Einsatz kamen, konnten sie nicht mehr retten, obwohl sie den Brand zügig unter Kontrolle brachten. Dafür wurde viel Löschschaum eingesetzt.

Infolge dessen vereiste die Fahrbahn, sodass nach dem Löschen noch ein längerer Einsatz nötig war, um die Fahrspuren zu enteisen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die A 4 war in Richtung Bautzen daher stundenlang gesperrt. Ein langer Stau war die Folge. Gegen 23 Uhr konnte der Verkehr wieder ohne Einschränkungen rollen.

Schaumbedeckt steht der Lkw nach Abschluss der Löscharbeiten am Rand der A 4. Im Anschluss musste die durch den Löschschaum vereiste Fahrbahn erst enteist werden, ehe die Autobahn in Richtung Bautzen wieder freigegeben werden konnte.
Schaumbedeckt steht der Lkw nach Abschluss der Löscharbeiten am Rand der A 4. Im Anschluss musste die durch den Löschschaum vereiste Fahrbahn erst enteist werden, ehe die Autobahn in Richtung Bautzen wieder freigegeben werden konnte. © Rocci Klein

Etwa zur selben Zeit wie der Lkw-Brand wurde ein weiteres brennendes Fahrzeug gemeldet. Bei Weißenberg brannte ein BMW lichterloh. Auch dieses Fahrzeug war nicht mehr zu retten.

Der Fahrer hatte wohl versucht, in einem Waldstück zu wenden, und sich dabei festgefahren. Er konnte seinen Wagen aus dieser misslichen Lage nicht mehr befreien. Die Karosse lag auf dem trockenen Waldboden auf und fing Feuer. Die Feuerwehr löschte den Brand, doch der Wagen brannte völlig aus.

Außer der Feuerwehr kam auch ein Rettungswagen zum Einsatz, um den verletzten Fahrer zu versorgen. Nun ermittelt die Polizei zu den näheren Umständen. (SZ)

Nicht mehr zu retten war der BMW, der sich am Freitag in der Nähe von Weißenberg in einem Waldstück festgefahren hatte.
Nicht mehr zu retten war der BMW, der sich am Freitag in der Nähe von Weißenberg in einem Waldstück festgefahren hatte. © LausitzNews.de / Toni Lehder

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