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Unfall durch Sekundenschlaf: Stau auf der A 4

Weil ein Laster bei Uhyst im Straßengraben landete, mussten 23 Tonnen Stahlrohre umgeladen werden. Das hatte Konsequenzen für andere Autofahrer.

Die Polizei musste am Montagmorgen zu einem Unfall auf die A4 bei Uhyst ausrücken. Der Fahrer eines Lasters war offenbar kurz eingenickt.
Die Polizei musste am Montagmorgen zu einem Unfall auf die A4 bei Uhyst ausrücken. Der Fahrer eines Lasters war offenbar kurz eingenickt. © Symbolfoto: dpa

Bautzen/Uhyst. Ein von der Autobahn abgekommener Mercedes-Sattelzug hat am Montagmorgen auf der A 4 bei Uhyst über mehrere Stunden für erhebliche Behinderungen gesorgt. Was war passiert?

Einen 52-jährigen Lkw-Fahrer, der von Bautzen in Richtung Dresden unterwegs war, hatte gegen 6.10 Uhr Uhr nach eigenen Angaben offenbar der Sekundenschlaf übermannt. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr etwa 150 Meter im Straßengraben und beschädigte dabei Sträucher und auch einen Leitpfosten. Schließlich blieb das Gespann in Schräglage stehen.

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Die 23 Tonnen Stahlrohre, die der Laster geladen hatte, verrutschten dabei. "Sie mussten umgeladen werden - eine aufwendige Bergungsmaßnahme", so Anja Leuschner von der Pressestelle der Polizei. Für die Bergung sperrte die Autobahnmeisterei die rechte Fahrbahn vorübergehend vollständig. Die Arbeiten dauerten bis nach 15 Uhr. Der Verkehr staute sich dadurch zeitweise über neun Kilometer.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von schätzungsweise 10.200 Euro. Der tschechische Fahrer blieb unverletzt. (SZ)

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