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Kutschfahrt endet an Brückengeländer

In Milkwitz bei Radibor sind am Sonntag zwei Menschen bei der Ausfahrt mit einer Kutsche verunglückt. Das Pferd erschrak offenbar vor einem anderen Tier.

An einem Brückengelände in Milkwitz bei Radibor endete am Sonntagabend eine Kutschfahrt.
An einem Brückengelände in Milkwitz bei Radibor endete am Sonntagabend eine Kutschfahrt. © LausitzNews.de/Toni Lehder

Radibor. Ein abruptes Ende fand eine Kutschfahrt am Sonntagabend in Milkwitz (Gemeinde Radibor). Als der 65-jährige Kutscher gegen 19.15 Uhr auf die Staatsstraße in Richtung Loga einbiegen wollte, erschrak das Pferd, das die Kutsche zog, offenbar vor einem Reh. "Es rannte daraufhin direkt auf eine Brücke zu und sprang über das Geländer in den Bach", berichtet Sebastian Ulbrich von der Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz.

Die Kutsche blieb am Brückengeländer hängen. Die beiden Insassen fielen rücklings auf die Straße. Dabei verletzte sich der Kutscher leicht. Auch das Pferd wurde bei dem Sprung, der mehrere Meter in die Tiefe ging, leicht verletzt.

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Wie Augenzeugen berichten, eilten zahlreiche Menschen an die Unfallstelle und leisteten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf. Auch das Pferd wurde durch couragierte Bürger in Sicherheit gebracht. Feuerwehrleute bargen die Kutsche und sperrten die Straße zeitweise ab. Der entstandene Schaden wird laut Polizeiangaben auf 500 Euro geschätzt. (SZ)

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