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Bautzen: Mehr Sitzplätze in Zügen

Zwischen Bischofswerda und Görlitz kommen künftig neue Fahrzeuge zum Einsatz. Damit soll vor allem ein Problem gelöst werden.

Zwei neue Fahrzeuge vom Typ Desiro werden künftig auf der Bahnstrecke zwischen Bischofswerda und Görlitz im Einsatz sein. Sie bieten mehr Sitzplätze.
Zwei neue Fahrzeuge vom Typ Desiro werden künftig auf der Bahnstrecke zwischen Bischofswerda und Görlitz im Einsatz sein. Sie bieten mehr Sitzplätze. © Symbolfoto: SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Mehr Sitzplätze wird es künftig in Zügen zwischen Bischofswerda und Görlitz geben. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres werden zwei Fahrzeuge des Typs Desiro die derzeit zwischen Görlitz und Bischofswerda verkehrenden Fahrzeuge vom Typ Regio Shuttle ersetzen. "Sie verfügen über deutlich mehr Sitzplätze", berichtet Sandra Trebesius vom Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (Zvon). Konkret geht es um jeweils 40 zusätzliche Sitzplätze.

So sollen Kapazitätsprobleme insbesondere in den Zügen, die um 6.41 Uhr und um 16.41 Uhr ab Bischofswerda in Richtung Görlitz starten, kompensiert werden. Zudem könne künftig besser auf Kapazitätsengpässe bei anderen Fahrten reagiert werden. Denn im gesamten Ostsachsennetz sind vorwiegende Desiro-Fahrzeuge im Einsatz, und diese Fahrzeuge vom selben Typ können miteinander verbunden werden. Eine Vorvereinbarung zur Anmietung der beiden Fahrzeuge hatten die Länderbahn und der Zvon bereits im Dezember vergangenen Jahres unterschrieben.

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Fahrpläne sollen sich kaum ändern

Zudem hat die Zvon-Verbandsversammlung jetzt einen Grundsatzbeschluss für die Bestellung der Verkehrsleistungen für das Fahrplanjahr 2021/22 gefasst. Nun werden die genauen Fahrpläne mit den Unternehmen abgestimmt. Es sei zu erwarten, dass die Fahrpläne größtenteils unverändert bleiben, sagt die Zvon-Sprecherin.

Die Länderbahn (Trilex) soll auf den Strecken Dresden-Görlitz-Zgorzelec und Dresden-Zittau(-Liberec) etwa drei Millionen Kilometer fahren. Das sind etwa 10.000 Kilometer mehr als bisher, was aus Zubestellungen auf der Linie Liberec-Hrádek nad Nisou-Zittau-Varnsdorf-Seifhennersdorf/Rybniště resultiert. Dort wird nach jetzigem Stand der Abschnitt zwischen Varnsdorf und Seifhennersdorf wieder regulär bedient.

Bei der Sächsisch Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft werden für die Strecken Hoyerswerda-Niesky-Görlitz sowie Cottbus-Zittau knapp 1,8 Millionen Kilometer bestellt; bei der Sächsisch Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft für die Linie Zittau–Bertsdorf–Kurort Jonsdorf/Kurort Oybin rund 58.000 Kilometer. (SZ)

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